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U-Haft – wegen gemeinschaftlich versuchten Totschlags

Verdächtige hinter Gittern

HAMELN. Die beiden Männer (21, 25), die am frühen Samstagmorgen einen 43 Jahre alten Hamelner in einem Imbiss an der Bahnhofstraße lebensgefährlich verletzt haben sollen (wir berichteten), sitzen hinter Gittern. Sie waren bereits am Sonntagnachmittag festgenommen worden.

veröffentlicht am 05.11.2018 um 16:47 Uhr
aktualisiert am 08.11.2018 um 19:30 Uhr

In einem kleinen griechischem Imbiss wurde der 43-Jährige attackiert und schwer verletzt. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Ermittler des unter anderem für Mord und Totschlag zuständigen 1. Fachkommissariats des Zentralen Kriminaldienstes in Hameln hatten die Tatverdächtigen am Montagnachmittag einem Ermittlungsrichter vorgeführt – dieser habe nach Prüfung des Sachverhalts Untersuchungshaft wegen Verdachts des gemeinschaftlich begangenen versuchten Totschlags angeordnet, sagte Polizeioberkommissarin Stephanie Heineking-Kutschera.

Die Hamelner machen von ihrem Recht Gebrauch, zu schweigen. Sie haben sich weder bei der Polizei noch im Amtsgericht zu den Vorwürfen geäußert, hieß es.

Die Gewalttat habe sich kurz nach Mitternacht in einem griechischen Lokal an der Bahnhofstraße ereignet – aus einem nichtigen Anlass, sagte Kriminalhauptkommissar Markus Schwarz, der die Ermittlungen leitet. Der Hamelner sei mit Fäusten geschlagen und mit einem Messer attackiert worden. Die Klinge drang mehrmals in den Oberkörper des Opfers ein. Sie soll unter anderem die Leber und die Lunge des Mannes verletzt haben. Das hatte starke innere Blutungen ausgelöst. Der 43-Jährige schwebte in akuter Lebensgefahr.

Blutüberströmt hatte sich der Schwerverletzte um 1 Uhr in das Foyer eines Altenpflegeheims an der Vizelinstraße geschleppt und um Hilfe gebeten. Ein Notarztteam der Feuerwehr brachte den Hamelner umgehend ins Sana-Klinikum. Dort gelang es Chirurgen, das Kriminalitätsopfer während einer Notoperation zu retten.



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