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Notfalleinsatz in Bad Münder

Unterarm nahezu abgetrennt - Hubschrauber landet

BAD MÜNDER. In der Nähe des Kurparks von Bad Münder hat sich am Donnerstagvormittag ein schwerer Unfall ereignet. Bei Arbeiten mit einer Kreissäge wurde der Unterarm eines Mannes nahezu vollständig abgetrennt.

veröffentlicht am 16.03.2017 um 09:42 Uhr
aktualisiert am 16.03.2017 um 15:14 Uhr

Notfall-Einsatz in Bad Münder: "Christoph 30" aus Wolfenbüttel. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Die Polizei geht davon aus, dass der 70-Jährige Brennholz zerkleinern wollte. Ein Notarzt der Deister-Süntel-Klinik und Rettungsassistenten der DRK-Wache Bad Münder versorgten das Opfer im Notarztwagen und forderten einen Rettungshubschrauber an. Da sowohl der in Hannover stationierte „Christoph 4“ des Bundesinnenministeriums als auch der in Langenhagen beheimatete „Christoph Niedersachsen“ der DRF-Luftrettung im Einsatz waren, alarmierte die Leitstelle einen Hubschrauber der ADAC-Luftrettung.
In Wolfenbüttel startete kurz darauf ein medizinisches Notfallteam mit Ziel Bad Münder. Polizeibeamte wiesen die Besatzung über Funk ein. Die Maschine landete im Kurpark. Mit „Christoph 30“ wurde der künstlich beatmete Patient nach Hannover zur Medizinischen Hochschule geflogen. Dort wartete bereits ein OP-Team der Klinik für Mikrochirurgie auf den Mann.
Der Notarzt aus Bad Münder war zu diesem Zeitpunkt schon wieder im Einsatz. In Eimbeckhausen musste gegen 10.40 Uhr eine Frau, die offenbar eine schwere Rückenverletzung erlitten hatte, behandelt werden. Auch in diesem Fall wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Diesmal konnte „Christoph 4“ kommen.
Gegen 13.15 Uhr war dann auch in Hameln das typische Knattern eines Hubschraubers zu hören – die fliegende Intensivstation „Christoph Niedersachsen“ landete am Krankenhaus. Das Notarztteam brachte einen Herzkranken zu einer Spezialklinik nach Bad Rothenfelde.

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