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Alles nur Fassade

Ungewöhnlicher Feuerwehreinsatz in Hameln

HAMELN. Das Piepen eines Rauchmelders hat die Feuerwehr am Dienstagabend auf den Plan gerufen. Doch was die Feuerwehrmänner in der Wilhelmstraße tatsächlich vorfanden, versetzte sie ins Staunen.

veröffentlicht am 07.06.2017 um 13:23 Uhr
aktualisiert am 07.06.2017 um 17:00 Uhr

Die Feuerwehr im Einsatz. Foto: pr
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Der Notruf lief um 21.10 Uhr bei der Leitstelle an der Ruthenstraße auf. Eine Frau meldete, in einem Haus an der Wilhelmstraße piepe ein Rauchmelder. Die Lage war unklar. Loderten hinter den Fenstern Flammen, war jemand in Gefahr? Der Disponent schickte den Löschzug der Hamelner Feuerwehr zur angegebenen Adresse. Die Helfer waren rasch vor Ort. Brandamtmann Thomas Breitkopf und Hauptbrandmeister Andreas Kracht versuchten die Tür zu öffnen. Als sie durch einen Spalt ins Innere des Hauses schauen wollten, trauten sie ihren Augen kaum: Es gab kein Haus mehr. Ein Abbruchunternehmen hatte es abgerissen. „Das war schon ein Ding. Da stand nur noch die Fassade“, erzählt Einsatzleiter Breitkopf. „Wir haben einen großen Schuttberg gesehen und das Piepen von zwei Rauchmeldern gehört.“ Oberbrandmeister Bernhard Bartels brachte die Drehleiter in Stellung, schaute sich die kuriose Sache von oben an. Derweil kletterten Hauptbrandmeister Marc Zobel und Oberbrandmeister Carsten Lange durch ein Fenster im Erdgeschoss, um nach den Rauchmeldern zu suchen. Ein Gerät wurde abgestellt, das andere war unauffindbar, lag irgendwo unter Backsteinen. „Uns war zwar mitgeteilt worden, dass es sich um ein leestehendes Haus handelt, nicht aber, dass wir es mit einem Gebäude aus einem Potemkinschen Dorf zu tun haben“, meinte Breitkopf.

Foto: pr
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