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Auto erfasst Fußgänger – Vorfall gibt Rätsel auf / Große Suchaktion mit Hunden und Hubschrauber

Unfall-Opfer spurlos verschwunden

Haverbeck. Ein Verkehrsunfall, der sich am Sonntagvormittag gegen 7.30 Uhr auf der Kreisstraße 29 zwischen Halvestorf und der Landesstraße 433, die Gut Helpensen mit Haverbeck verbindet, ereignet hat, gibt Rätsel auf: Das von einem Auto angefahrene Opfer ist nach wie vor spurlos verschwunden.

veröffentlicht am 06.12.2015 um 10:20 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 14:12 Uhr

Haverbeck. Ein Verkehrsunfall, der sich am Sonntagvormittag gegen 7.30 Uhr auf der Kreisstraße 29 zwischen Halvestorf und der Landesstraße 433, die Gut Helpensen mit Haverbeck verbindet, ereignet hat, gibt Rätsel auf: Das von einem Auto angefahrene Opfer ist nach wie vor spurlos verschwunden.
 Feuerwehrleute aus Hameln und Haverbeck hatten zunächst die Unfallstelle ausgeleuchtet und gemeinsam mit Polizisten nach einem Verletzten gesucht. Die Besatzung des in Langenhagen aufgestiegenen Polizeihubschraubers „Phönix 96“ kreiste längere Zeit über dem Suchgebiet. Wälder, Felder und eine Schuttdeponie wurden abgeflogen. Auf dem Monitor der Wärmebildkamera des Helikopters waren jedoch keine Menschen zu sehen.
 Kurz vor Mittag trafen vier Rettungshundeteams der Johanniter-Unfallhilfe (JHU) aus Holzminden und Northeim mit zahlreichen Fahrzeugen in Hameln ein. Mit den Flächensuchhunden sei ein Umkreis von etwa zwei Kilometern abgegangen worden, sagte JHU-Zugführerin Katrin Seizer. Im Planquadrat Haverbeck, Halvestorf, Gut Helpensen und Hameln konnten die vierbeinigen Supernasen jedoch keinen Verletzten aufspüren. Gegen 17 Uhr wurde die Suchaktion abgebrochen.
 Die Polizei geht davon aus, dass der Mercedes einer jungen Hamelnerin einen Menschen erfasst hat. „Dazu passen sowohl die von uns gesicherten Spuren als auch die Unfallschilderung der Autofahrerin“, sagte Hauptkommissar Oliver Busche. Nachfragen bei Taxi-Zentralen und in den umliegenden Krankenhäusern brachten die Ermittler nicht weiter.
 Gegen 7.10 Uhr – zu diesem Zeitpunkt war es noch dunkel – hatte die 26-Jährige gemeldet, sie habe während der Fahrt in Richtung Halvestorf plötzlich einen Arm gesehen. Es muss in diesem Moment auch schon laut gescheppert haben. Ihr Mercedes weist an der rechten vorderen Seite mehrere Beschädigungen auf: der Seitenspiegel ist zerfetzt, die Frontscheibe gesprungen, eine Zierleiste am Holm eingedellt.
 Der Aufprall müsse „schon heftig“ gewesen sein, meint Hauptbrandmeister Karl-Friedrich Coerdt, der an der Suchaktion beteiligt war. Nach Angaben der Polizei war die Mercedes-Fahrerin angetrunken.
 Ermittler der Tatort-Gruppe hatten die Beamten des Einsatz- und Streifendienstes bei der Spurensuche unterstützt. Der Wagen wurde für kriminaltechnische Untersuchungen sichergestellt.

Der Unfallort zwischen Haverbeck und Halvestorf: Ein Tatort-Team sucht nach Spuren, Polizisten und Feuerwehrleute versuchen, das Opfer zu finden. Die Besatzung des Polizeihubschraubers "Phönix 96" setzt eine Wärmebildkamera ein. Foto: ube


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