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Auto prallt auf Ottensteiner Hochebene gegen Baum - großer Rettungseinsatz

Unfallopfer eine Stunde eingeklemmt

VAHLBRUCH. Auf der Ottensteiner Hochebene hat sich am frühen Donnerstagmorgen in der Nähe von Vahlbruch ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein VW Passat sei gegen 1 Uhr nahezu frontal gegen einen Baum geprallt, sagte Hauptkommissar Dirk Schwarz, Leiter der Polizeistation Bodenwerder im Gespräch mit der Dewezet. Ein junger Autofahrer aus Lügde wurde äußerst kompliziert in den Blechmassen eingeklemmt.

veröffentlicht am 04.04.2019 um 08:02 Uhr
aktualisiert am 04.04.2019 um 18:16 Uhr

Schwerer Verkehrsunfall in der Nacht - Rettungsmannschaften befreien den eingeklemmten Autofahrer. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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VAHLBRUCH. Auf der Ottensteiner Hochebene hat sich am frühen Donnerstagmorgen in der Nähe von Vahlbruch ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein VW Passat sei gegen 1 Uhr frontal gegen einen Baum geprallt, sagte Hauptkommissar Dirk Schwarz, Leiter der Polizeistation Bodenwerder im Gespräch mit der Dewezet. Ein junger Autofahrer aus Lügde wurde äußerst kompliziert in den Blechmassen eingeklemmt. Er zog sich nach Angaben der Polizei schwere Verletzungen zu, die zum Glück aber nicht lebensgefährlich sind. Rettungsmannschaften aus Baarsen, Vahlbruch, Ottenstein, Polle und Meiborssen schnitten das ansprechbare Opfer aus dem Wrack; ein Notarztteam aus Bodenwerder versorgte den 18-Jährigen noch im Fahrzeug. Feuerwehrleute setzten hydraulische Werkzeuge ein, trennten das Dach ab und holten den Mann um 2.11 Uhr - also mehr als eine Stunde nach dem Aufprall - mithilfe eines Rettungsbretts behutsam aus dem Auto. Mit einem Notarztwagen wurde der Verletzte zum Bathildiskrankenhaus nach Bad Pyrmont gebracht, untersucht, behandelt und stationär auf einer Überwachungsstation aufgenommen. Den Beamten, die vor Ort die Ermittlungen durchführten, sagte der Fahranfänger, er sei in Klein Berkel losgefahren, habe nach dem Unfall mehr als zehn Minuten auf einen vorbeikommenden Autofahrer gewartet. Das Wrack war um 1.20 Uhr von einem Mann entdeckt worden, der sofort den Notruf wählte und Hilfe leistete. Die Polizei geht davon aus, dass sich der heftige Aufprall bereits gegen 1 Uhr ereignet hat. Nach Angaben von Hauptkommissar Schwarz war der VW Fahrer auf der Kreisstraße 39 von Glesse in Richtung Vahlbruch unterwegs. Auf einer langen Geraden sei das Fahrzeug an einer leichten Steigung plötzlich nach links von der Straße abgekommen und fast 28 Meter weit über den Grünstreifen gefahren. Dann krachte der VW Passat gegen einen Baum. Die Tacho-Nadel blieb bei 90 km/h stehen. Der Motorblock wurde durch die Wucht des Aufpralls tief ins Fahrzeuginnere gedrückt. Dadurch sei der Lügder eingeklemmt worden, hieß es. Warum der 18-Jährige verunglückt ist, steht derzeit noch nicht abschließend fest. Alkohol- und Drogeneinfluss scheiden nach Angaben von Hauptkommissar Schwarz aber als Unfallursachen aus. Die Polizei prüft unter anderem, ob der Autofahrer während der Fahrt eingeschlafen ist. Der 18-Jährige besitzt erst seit elf Monaten einen Führerschein. Nach Der Bergung des Wracks gab die Polizei die Straße um 3.40 Uhr wieder für den Verkehr frei.

Rettungsmannschaften der Feuerwehr Baarsen im Einsatz. Foto: ube


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