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Spur führt in den Landkreis Schaumburg

Unfallfahrer stellt sich der Polizei

LACHEM. Nach einem Verkehrsunfall in Lachem hat sich am Montagabend der mutmaßliche Verursacher der Karambolage der Polizei gestellt. In der Nacht auf Montag krachte ein Volkswagen gegen einen am Straßenrand geparkten BMW, der auf einen Ford geschoben wurde. Trotz eines angerichteten Schadens von rund 22 000 Euro gab der Unfallfahrer Gas (wir berichteten).

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Der Unbekannte fuhr in Richtung Ortsmitte, wendete und passierte erneut die Unfallstelle. Zeugen, die den Wagen anhalten wollten, mussten zur Seite springen, da der Bora mit unvermindertem Tempo an ihnen vorbeifuhr und danach über die ehemalige Verbindungsstraße in Richtung Fuhlen flüchtete.

Durch bekannte Fragmente des Kennzeichens mit den Anfangsbuchstaben „RI“ führte die Spur in den Landkreis Schaumburg. Eine sofort eingeleitete Fahndung, auch im Nachbarlandkreis, führte nicht zum sofortigen Erfolg.

In den Abendstunden erschien dann ein 20-jähriger Mann aus Obernkirchen auf der Polizeiwache in Hameln. Er gab an, den Bora gefahren zu haben.

Eigenen Angaben nach blieb er beim Unfall unverletzt. Rauschmittelbeeinflussung war bei dem Mann nicht mehr nachweisbar, teilte die Polizei mit.

Ermittler bitten Zeugen, insbesondere Besucher des Lachemer Osterfeuers, die Angaben zum Fahrzeug und zum Fahrer machen können, sich telefonisch mit der Polizei in Hameln (Telefon 05151/933-222 oder in Hessisch Oldendorf (05152/947490) in Verbindung zu setzen.

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