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Fahrer (17) bleibt unverletzt

Unfall im Wald – Rückefahrzeug überschlägt sich

AHRENFELD. In einem Waldstück unterhalb vom Kanstein ist am Montag ein Rückezug einen steilen Abhang heruntergerutscht. Das Fahrzeug stürzte um und kam erst zum Stehen, nachdem sich das Führerhaus in den tiefen Waldboden gegraben hatte. Der 17-jährige Fahrer des blieb unverletzt. Die Feuerwehr band ausgelaufenes Öl ab.

veröffentlicht am 15.01.2018 um 16:42 Uhr

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Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Gegen 11 Uhr war der Jugendliche mit dem 16 Tonnen schweren Fahrzeug auf einem leicht abschüssigen Waldweg unterhalb des Kansteins unterwegs. Das Rückefahrzeug sollte in ein anderes Waldgebiet überführt werden, wo es zum Einsatz kommen sollte. Plötzlich soll der Schlepper auf dem glatten Weg nach links zur Seite gerutscht sein. Die Räder des langen Fahrzeugs fanden im aufgeweichten Boden keinen Halt. Das Rückefahrzeug sackte ein, kippte um, walzte dünne Buchen um und rutschte zirka acht Meter weit einen steilen Hang hinunter.

Es sei alles sehr schnell gegangen, sagte der 17 Jährige, der durch ein Fenster aus dem Schlepper kriechen konnte.“ Nein, nein“, habe er noch gerufen, als sich der Rückezug zur Seite neigte, erzählte der junge Mann.

Feuerwehrleute aus Ahrenfeld und Oldendorf rückten an. Aus dem Fahrzeug war Hydrauliköl ausgelaufen. In dem steilen Gelände galt es für die Kräfte, die Flüssigkeit abzufangen und abzubinden. Für die Umwelt bestand keine Gefahr, hieß es. Öle in forstwirtschaftlich genutzte Fahrzeugen seien biologisch abbaubar, sagten Einsatzkräfte. Geborgen werden konnte der 16 Tonnen schwere Koloss am Montag noch nicht. Um den Rückezug aufzurichten und zurück auf den Waldweg ziehen zu können, sollen Spezialbergefahrzeuge im Waldgebiet zum Einsatz kommen, war zu erfahren.

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