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Polizistin bei Spurensicherung von Auto erfasst / Rettungs- und Feuerwehreinsatz bei Behrensen

Unfall bei Ausweichmanöver - zwei Schwerverletzte

BEHRENSEN. Auf der Bundesstraße 1 bei Behrensen hat sich am späten Sonntagabend ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Eine Frau (22) aus Coppenbrügge und ein Mann (29) aus Elze zogen sich offenbar erhebliche Verletzungen zu. Sie wurden zunächst von Notarzt- und Rettungsteams behandelt und danach in Krankenhäuser nach Hameln und Bad Pyrmont gebracht.

veröffentlicht am 20.08.2018 um 10:58 Uhr
aktualisiert am 20.08.2018 um 13:00 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Die B1 war stundenlang voll gesperrt - während der Spurensicherung wurde eine Polizeikommissar-Anwärterin (21) von einem Auto erfasst - der in Hameln lebende Fahrer (21) war in den abgesperrten Bereich hineingefahren. Die Beamtin wurde von der Feuerwehr Hameln mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert - sie hatte Glück im Unglück: Nach Angaben von Ermittlern hat sie lediglich Prellungen und Schürfwunden davongetragen. Gegen den 21-Jährigen hat die Polizei ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Der Unfall, zu dem die Polizisten aus Bad Münder und Hameln um 21.47 Uhr gerufen wurden, gibt den Ermittlern derzeit noch Rätsel auf. Auf dem Asphalt waren mehrere Driftspuren zu sehen; die Unfallstelle ist 99 Meter lang. Die Aussage der Fahrerin werde - wie üblich - auf ihre Plausibilität hin überprüft und mit den Spuren abgeglichen, hieß es. Die Verletzte hat ausgesagt, sie sei mit ihrem Opel Astra in Richtung Coppenbrügge unterwegs gewesen, als ihr auf ihrer Spur ein schwarzes Fahrzeug entgegengekommen sei. Der Fahrer habe ein Auto überholt. Deshalb will die junge Frau nach rechts ausgewichen sein, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern. Fakt ist: Die Opel-Fahrerin verlor die Kontrolle über ihren Wagen. Die Spuren zeigen, dass das Auto auf die linke Fahrspur geriet und von dort nach rechts geschleudert ist. Der Opel Astra drehte sich und prallte schließlich gegen eine Schutzplanke.

Da die Lage an der Unfallstelle zunächst unklar war und nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Opfer eingeklemmt im Wrack sitzen, schickte die Leitstelle neben dem Notarztfahrzeug der Feuerwehr Hameln und den Rettungswagen der DRK-Wachen Hemmendorf und Emmerthal auch die Feuerwehren Behrensen, Bisperode und Coppenbrügge zum Unfallort. Schweres Gerät musste nicht eingesetzt werden - die Insassen hatten das Wrack offenbar ohne fremde Hilfe verlassen können. „Wir haben uns bis zum Eintreffen der Rettungswagen um die Verletzten gekümmert“, sagte Cord Pieper, stellvertretender Gemeindebrandmeister. Unter den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten befanden sich zwei Rettungsassistenten. Auch um die Polizistin, die um 22.52 Uhr angefahren wurden, kümmerten sich die Helfer sofort und leisteten Erste Hilfe.

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