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Mutter und Sohn in Klinik gebracht

Unfall auf B1: Auto landet im Wasserbecken

AERZEN. Ein Volvo ist am Nachmittag auf der B 1 bei Aerzen aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße abgekommen. Der Wagen rollte etwa 200 Meter neben der Straße über eine Grünfläche, walzte zwei dünne Bäume um, durchbrach einen Zaun und landete in einem metertiefen Regenrückhaltebecken. Die 32 Jahre alte Fahrerin und ein vierjähriger Junge wurden mit einem Rettungswagen nach Hameln zum Sana-Klinikum gebracht.

veröffentlicht am 15.02.2018 um 18:57 Uhr

Der Volvo der Pyrmonterin fuhr 200 Meter neben der Straße, überfuhr zwei dünne Bäume, prallte gegen eine Böschung und flog in das Regenrückhaltebecken. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Rettungswagen-Besatzungen der Hamelner Feuerwehr und der DRK-Wache Bad Pyrmont sowie der Rüstzug der Feuerwehr Aerzen sind am Donnerstagnachmittag kurz vor 16 Uhr zu einem nicht alltäglichen Verkehrsunfall gerufen worden. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte hätten sich zwei Ersthelfer, darunter eine Krankenschwester, um die Verunglückten gekümmert, sagte Oberlöschmeister Daniel Hundertmark. „Als wir ankamen, befanden sich noch eine Frau und ein Kleinkind in dem Fahrzeug.“ Notfallsanitäter und Feuerwehrleute halfen der 32 Jahre alten Fahrerin und dem vierjährigen Jungen aus dem Regenrückhaltebecken. Mutter und Sohn wurden mit einem Rettungswagen nach Hameln zum Sana-Klinikum gebracht.

Gegen 15.50 Uhr war der Volvo V 70 auf der B 1 bei Aerzen kurz vor dem Kreisel aus bislang noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße abgekommen. Der Wagen rollte etwa 200 Meter neben der Straße über eine Grünfläche, walzte zwei dünne Bäume um, fuhr dann in einem Graben bergab, krachte gegen eine Böschung, durchbrach einen Zaun und landete in einem metertiefen Regenrückhaltebecken, in dem sich zum Glück gerade kein Wasser befand. Die unter Schock stehende Pyrmonterin sagte einer Ermittlerin, sie könne sich an kaum etwas erinnern. Der Versuch, den Fuß auf die Bremse zu bekommen, sei gescheitert. Sie habe ihn nicht gespürt. Die Umgehungsstraße wurde während der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Foto: ube
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