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Kinder hatten die tierische Unterkunft gebaut

Traurig: Entenhaus zerstört

EICHENBORN. Wolfgang Mergel ist stinkesauer. Und Eichenborns Ortsvorsteher hat allen Grund dazu. Was ist passiert? Kinder aus der Einrichtung „Kunterbunt“ hatten in zahlreichen Stunden gemeinsam an einem Entenhaus gewerkelt und dieses dann am Ufer des Juitbeeketeiches aufgestellt. „Dann kommen irgendwelche Idioten daher und zerstören über Nacht alles, was liebevoll aufgebaut wurde!“, ärgert sich Mergel.

veröffentlicht am 31.08.2017 um 17:50 Uhr

Das liebevoll von Kindern erbaute Entenhaus wurde von Unbekannten zerstört und in den Juitbeeketeich geworfen. Mittlerweile wurde es wieder repariert. Foto: ti
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Autor

Klaus Titze Reporter
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Und gerade die Hauptakteurinnen der Entenhausaktion, die Mädchen Marie, Christabell und Sahra, hätten geschockt mit ganz traurigen Augen auf das in den Teich geworfene Haus geschaut.

„Mich wurmt allerdings vor allem, dass diese mutwilligen Zerstörer nicht den Mut haben, sich ihrer unsinnigen Tat stellen“, erklärt der Ortsvorsteher erbost. Man könne doch über alles reden. Inzwischen hätten die Kinder das Holzhaus wieder aus dem Teich gezogen und es auch repariert, sodass die Enten diesen Schutz auch wieder nutzen könnten. „Wir von der Einrichtung Kunterbunt haben eine Art Patenschaft für dieses Gelände übernommen und halten es mit unseren Kindern in Ordnung“, ergänzt Ursula Watermann aus dem Team des Dienstleistervereins. So lernen die Kinder unter anderem auch, Verantwortung zu übernehmen und mit der Natur unmittelbar in Kontakt zu kommen.

Dieser letztgenannte Aspekt ist augenscheinlich. Während einige der Kinder mit ihren Käschern Rotaugen fangen wollen, die ihnen jedoch immer wieder flink entwischen, füttern andere die ausgewilderten ehemaligen Hausenten. „Selbstverständlich gibt es hier auch Frösche und Molche in und an dem Teich, der von dem klaren Quellwasser der Juitbeeke gespeist wird“, erklärt Mergel. Und auch Rotfedern befinden sich im Teich. Die idyllische Stelle mit einem Grillplatz wird gern und oft besucht.



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