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Insassen können sich in Sicherheit bringen

Transporter prallt gegen Baum und fängt Feuer

GRIESSEM. Auf dem Grießemer Berg hat sich am späten Mittwochnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein mit zwei Männern besetzter Transporter ist frontal gegen einen Baum geprallt und eine Böschung hinab gestürzt. Das Fahrzeug fing Feuer.

veröffentlicht am 15.11.2017 um 18:20 Uhr
aktualisiert am 16.11.2017 um 09:12 Uhr

Die beiden Trockenbauer hatten Feierabend – sie waren am späten Mittwochnachmittag gegen 17.30 Uhr mit einem Ford Transit auf dem Rückweg zum Firmenhof, hatten Grießem bereits hinter sich gelassen, als das Unglück seinen Lauf nahm. Auf dem Grießemer Berg, kurz hinter der Kuppe auf der dortigen Gefällstrecke, trat der Fahrer in einer scharfen Rechtskurve aufs Bremspedal. Auf der nassen Fahrbahn kam das Handwerker-Fahrzeug ins Rutschen. Der Transporter schlitterte quer über die Landesstraße 426, überrollte einen Leitpfosten, prallte frontal gegen einen Baum, stürzte eine Böschung hinab und blieb auf der Fahrerseite liegen. Fahrer (46) und Beifahrer (31) bemerkten sofort, dass der Motor anfing, zu qualmen. Kurz darauf waren auch Flammen zu sehen.

Die Männer versuchten zunächst vergeblich, aus der Fahrerkabine zu gelangen – die Beifahrertür hatte sich verklemmt. Und die Scheibe ließ sich nicht nach unten fahren. Per Handy setzten die Eingeschlossenen einen Notruf ab. Mit vereinten Kräften stemmten sich die Verletzten gegen die Tür. Es gelang ihnen gerade noch rechtzeitig, sie aufzudrücken. Als die ersten Feuerwehrkräfte wenige Minuten nach ihrer Alarmierung den Unfallort erreichten, waren bereits große Flammen zu sehen, stand eine Rauchsäule über dem Wrack. „Zum Glück haben sich die Insassen selbst befreien können“, sagt Hauptkommissar Arnold Schiffling. „Das hätte auch ganz anders enden können.“

Während sich Notarzt und DRK um die beiden Pyrmonter kümmerten, löschten Feuerwehren den ausgedehnten Fahrzeugbrand mit Wasser und Schaum. Auf der voll gesperrten Landesstraße bildeten sich lange Staus. „Als wir die Handwerker im Krankenhaus aufgesucht haben, kamen sie gerade vom Röntgen. Sie klagten über Kopf- und Nackenschmerzen“, sagte Ermittler Schiffling.

4 Bilder
Das Fahrzeug ist komplett ausgebrannt. Foto: ube


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