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51-Jähriger ist dringend tatverdächtig - Richter ordnet U-Haft an

Tötungsdelikt in Groß Berkel: Opfer identifiziert

Groß Berkel. Ein 75 Jahre alter Mann aus Hannover ist am Sonnabend in Groß Berkel Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Die Leiche des Seniors im Erdgeschoss eines Zweifamilienhauses an der Hamelner Straße (B1) gefunden worden. Eine Frau hatte um 16.22 Uhr den Rettungsdienst gerufen und gemeldet, jemand sei gestürzt und blute stark. Die Polizei nahm kurz darauf die Anruferin (54) und ihren Lebensgefährten (51) vorläufig fest. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen. Die 54-Jährige wurde am Sonntag wieder auf freien Fuß gesetzt, der Mann am Abend in ein Gefängnis gebracht. „Er gilt als dringend tatverdächtig“, sagt Staatsanwältin Kathrin Söfker.

veröffentlicht am 10.01.2016 um 12:03 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:55 Uhr

Ulrich Behmann

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Chefreporter zur Autorenseite

Groß Berkel. Ein 75 Jahre alter Mann aus Hannover ist am Sonnabend in Groß Berkel Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Die Leiche des Seniors im Erdgeschoss eines Zweifamilienhauses an der Hamelner Straße (B1) gefunden worden (wir berichteten). Eine Frau hatte um 16.22 Uhr den Rettungsdienst gerufen und gemeldet, jemand sei gestürzt und blute stark. Die Polizei nahm kurz darauf die Anruferin (54) und ihren Lebensgefährten (51) vorläufig fest. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen. Die 54-Jährige wurde am Sonntag wieder auf freien Fuß gesetzt, der Mann am Abend in ein Gefängnis gebracht. „Er gilt als dringend tatverdächtig“, sagt Staatsanwältin Kathrin Söfker.

 Das Motiv ist noch unbekannt. Der Verdächtige hat die Tat nicht gestanden. Zur Tatwaffe wollten weder Polizei noch Staatsanwaltschaft Angaben machen - "aus kriminaltaktischen Gründen". Der Tote war am Sonntag im Institut für Rechtsmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover obduziert worden. Die Leiche weist nach Informationen der Dewezet Verletzungen auf, die stark geblutet haben. Die Autopsie hat den Verdacht der Ermittler bestätigt: Der Mann ist Opfer eines Verbrechens geworden. Das vorläufige Untersuchungsergebnis der Gerichtsmediziner lautet: „Tod durch massive Gewalteinwirkung auf den Körper“.

 

 

 



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