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Polizeieinsatz im Supermarkt – SEK angefordert / Pyrmonter mit Pfefferspray außer Gefecht gesetzt

Täter verbreitet Angst und Schrecken

HAMELN. Ein Mann aus Bad Pyrmont hat am Donnerstagabend im Penny-Markt an der Kerschensteinerstraße (unterhalb der Klütstraße) Angst und Schrecken verbreitet – er war kurz nach 18 Uhr in den Laden gegangen und hatte dort randaliert. Kunden seien in Panik nach draußen geflüchtet, berichtete ein Augenzeuge. Eine Kassiererin erlitt einen Schock.

veröffentlicht am 31.08.2017 um 21:19 Uhr

Polizeibeamte mit Helm und kugelsicheren Westen haben den Mann überwältigt und gefesselt, bringen ihn zum Rettungswagen der Feuerwehr. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Polizeibeamte rückten mit mehreren Streifenwagen an, umstellten das Gebäude und sperrten die Zufahrten ab. Wenig später rückten ein Notarztfahrzeug sowie Rettungswagen der Feuerwehr und des Roten Kreuzes an. Der Täter habe unter anderem Getränkekisten umgekippt und mit Flaschen geworfen, wohl einiges zertrümmert, sagte ein Polizeibeamter. Der Mann verschanzte sich in einer Ecke und hielt abgeschlagene Flaschenhälse in seiner Hand. Für den Fall, dass sich ihm jemand nähert, drohte er, Polizisten oder sich selbst zu verletzten. Um seine Entschlossenheit zu demonstrieren, ritzte er sich oberflächlich am Arm. Ein Mitglied der Verhandlungsgruppe der Polizeidirektion Göttingen nahm Kontakt zu dem Randalierer auf. Doch der Pyrmonter hielt die Polizisten auf Distanz. „Anfangs kamen wir nicht an ihn ran“, sagte ein Ermittler. Beamte setzten Helme auf und legten ihre Körperschutzausstattung an. Andere trugen kugelsichere und stichfeste Westen. Ehrenamtliche Rettungskräfte einer Schnell-Einsatz-Gruppe des DRK machten sich auf den Weg. Nach einiger Zeit wurde ein Spezial-Einsatz-Kommando (SEK) angefordert. Bevor die Elite-Polizisten im Klütviertel eintrafen, gelang es Beamten des Einsatz- und Streifendienstes aus Hameln, den 30-Jährigen in einem günstigen Moment mit Pfefferspray außer Gefecht zu setzen. Er wurde im Supermarkt überwältigt, gefesselt und abgeführt. Der Täter hatte die Beamten mehr als eine Stunde in Atem gehalten.

Draußen kümmerte sich ein Notarztteam um den Aggressor. Als er bäuchlings auf der Trage lag, leistete der Täter immer noch massiv Widerstand. Der renitente Mann sei zunächst in die Notaufnahme des Sana-Klinikums gebracht worden, hieß es. Er werde sicher später in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.

Umstellt: Polizisten haben die Zufahrten zum Penny-Markt abgeriegelt. Foto: ube


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