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Ermittler: Mann verweigert seine Aussage

Suchaktion nach Unfall: Polizei findet Aerzener

Aerzen. Die Polizei hat am Morgen den Fahrer eines Unfallfahrzeuges ermittelt, für den sie am Dienstagabend zusammen mit der Feuerwehr eine große Suchaktion gestartet hatte. Der Mann war an einer Kollision bei Königsförde beteiligt, war aber, wie berichtet, vor Eintreffen der Rettungskräfte verschwunden.

veröffentlicht am 15.06.2016 um 11:18 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

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Autor:

von Christian Branahl

„Ermittlungen der Polizeistation Aerzen haben inzwischen ergeben, dass der beteiligte Audi A4 offenbar von einem 32-jährigen Aerzener gefahren wurde, der heute Morgen in einer Hamelner Klinik ausfindig gemacht werden konnte“, teilt Jens Petersen als Sprecher der Polizeiinspektion mit. „Der mutmaßliche Fahrer ist leicht verletzt und verweigert derzeit seine Aussage.“

Der Fahrer des Audi A4 habe sich nach der Kollision über angrenzende Felder von der Unfallstelle entfernt gehabt. Der 32-Jährige soll nach Beobachtungen von Zeugen von einem anderen Auto aufgenommen worden sein, der über die Felder in Richtung Selxen davon fuhr.

Gleichzeitig nennt die Polizei nähere Einzeiten zu dem Unfall auf der Kreisstraße 29 zwischen Aerzen und Königsförde mit drei beteiligten Fahrzeugen und mindestens zwei Verletzten. Nach derzeitigem Kenntnisstand bog gegen 18.15 Uhr eine 49-jährige Aerzenerin mit einem Pkw Audi A6 von einem Gemeindeweg, der unterhalb der „Waldquelle“ zu den Häusern führt, auf die Königsförder Straße ein. Hier kam es zunächst zur Kollision mit einem Pkw Audi A4 Avant, der auf der Kreisstraße 29 von Königsförde in Richtung Aerzen fuhr. Laut Zeugenangaben soll dieser Audi-Kombi mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit den Wagen eines Zeugen überholt haben. Während der A6 in den Straßengraben gedrückt wurde, geriet der A4 Avant auf den Gegenfahrstreifen und prallte annähernd frontal gegen den entgegenkommenden VW Golf einer 57-jährigen Frau aus Hameln. Nach diesem Zusammenstoß wurde nun auch der A4 in den Straßengraben geschleudert. Die A6-Fahrerin und die Golf-Fahrerin wurden mit Rettungswagen in ein Hamelner Krankenhaus transportiert.



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