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Wangelist: Frau fällt vier bis fünf Meter tief auf den Gehweg

Sturz aus dem Fenster gibt Rätsel auf

Hameln. Ein derzeit noch rätselhafter Fall beschäftigt seit Dienstagfrüh die Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes in Hameln: Gegen 5.45 Uhr ist in Wangelist eine Frau aus einem Fenster in der ersten Etage eines Hauses an der Bundesstraße 1 (Wangelister Straße) gefallen. Die Umstände des Sturzes sind unklar.

veröffentlicht am 02.02.2016 um 15:29 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

Aus diesem Haus stürzte die Frau. Die Umstände sind unklar.

Autor:

Urlrich Behmann

Die Frau schlug auf dem vier bis fünf Meter tiefer liegenden Gehweg auf, zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Der 24 Jahre alte Lebensgefährte des Opfers wurde zur Vernehmung ins Polizeigebäude gebracht. Der Mann hat eine Aussage gemacht. Offenbar sind die Ermittler skeptisch. Ob er die Wahrheit gesagt hat, werde sich zeigen, hieß es. Die Beamten des unter anderem für Tötungs- und Sexualdelikte zuständigen 1. Fachkommissariats können die Verletzte noch nicht befragen. Sie sei nicht vernehmungsfähig, sagte Oberkommissar Jens Petersen.
Ein Nachbar hatte den Rettungsdienst verständigt. Die Schwerverletzte wurde zunächst von einem Notarztteam behandelt und dann ins Sana-Klinikum eingeliefert. Ihr Zustand sei „derzeit stabil“, hieß es am Mittag aus Kreisen der Polizei. Zunächst hatte ein Team der Tatort-Gruppe den Fall bearbeitet. Die Beamten zogen jedoch „angesichts der Gesamtumstände“ recht schnell Spezialisten des Zentralen Kriminaldienstes zu den Ermittlungen hinzu. Intensiv sei nach Spuren gesucht worden, sagte Petersen. „Man muss jetzt abwarten, was die Untersuchungen im Kriminallabor ergeben.“ Derzeit prüfe die Polizei, ob es „strafrechtliche Hintergründe“ gibt. „Wir haben bislang aber keine Spurenlage, die darauf hindeutet, dass die Frau aus dem Fenster gestoßen wurde“, sagte der Oberkommissar. Es könne allerdings auch andere Gründe dafür geben, dass das Opfer nicht ganz freiwillig aus dem Fenster gefallen ist. Auch das werde untersucht. „Es gilt auch in diesem Fall die Unschuldsvermutung“, sagte Petersen. „Wir stehen noch ganz am Anfang unserer Ermittlungen.“



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