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Einsatz auf dem Flussarm an der Hamelner Pfortmühle

Strompolizei birgt drei Meter Fahrradständer aus Flussarm

veröffentlicht am 28.09.2016 um 11:59 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:56 Uhr

Ulrich Behmann

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Ein Spaziergänger hatte die Behörde informiert. Unbekannte dürften das Gestell vor einiger Zeit vom Gelände eines nahegelegenen Restaurants gestohlen und von der blauen Brücke geworfen haben. 10- bis 20-mal pro Jahr rücken die Wasserbauer der WSA-Außenstelle Hameln mit ihrem Schlepper „Werra“ oder mit kleineren Arbeitsbooten aus, um sogenannte Schifffahrtshindernisse zu beseitigen. „Dieses Hindernis lag zwar in einem gesperrten Flussarm. Aber bei einem höheren Wasserstand werden sogar schwere Metallteile von der starken Strömung in die Fahrrinne gespült“, erklärt Ralph Schwekendiek, stellvertretender Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) in Hameln. Dann wird‘s gefährlich. Bei Kontakt könnten Schiffsschrauben oder Ruderanlagen kaputtgehen. „Im schlimmsten Fall reißt der Rumpf eines Bootes auf“, erklärt der Wasserbaumeister. An einer Kiesbank entdeckten die Helfer während des Bergungseinsatzes zudem eine meterlange Baustahlstange. Bei früheren Einsätzen auf der Weser wurden bereits diverse Einkaufswagen, Fahrräder, Zigarettenautomaten und Altkleidercontainer geborgen.



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