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Wanderer passiert Missgeschick – Experten für Absturzsicherung helfen ihm

Spezialeinsatz an der Teufelskanzel

ZERSEN. Es war der erste Einsatz für das neu gebildete Team „Absturzsicherung“ der Stadtfeuerwehr Hessisch Oldendorf – und er führte hinauf auf den Hohenstein. Ein Wanderer hatte die Feuerwehr am Sonntagvormittag kurz vor 11 Uhr um Hilfe gebeten. Der 78-Jährige aus Blumenau bei Wunstorf hatte von der Teufelskanzel aus ein „Beweisfoto“ machen wollen.

veröffentlicht am 19.05.2019 um 15:24 Uhr
aktualisiert am 20.05.2019 um 11:50 Uhr

Einsatz am Hohenstein – gesichert von einem Leinenmann und fixiert an drei Bäumen – seilt sich ein Feuerwehrmann am Steilhang ab. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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„Ich hatte vor, meinen Freunden heute beim Knobelabend zu zeigen, dass ich wirklich auf dem Hohenstein war“, erzählte der Mann. Beim Fotografieren sei dann sein Rucksack, den er auf das Geländer gestellt hatte, in die Tiefe gestürzt. Zunächst rückten nur die Freiwilligen der Ortswehr Zersen aus, um die Lage zu erkunden. „Der Rucksack hatte sich 15 bis 20 Meter unterhalb der markanten Felsformation in einem Busch verfangen“, sagte Einsatzleiter Tobias Ebbighausen. Schnell war klar: Das ist ein Fall für Spezialisten. Experten für „Absturzsicherung“ legten wenig später ihre Ausrüstung an. Ein Helfer seilte sich – gesichert von einem Leinenmann und fixiert an drei Bäumen – am Steilhang ab und holte den Rucksack, in dem sich unter anderem das Portemonnaie und Ausweispapiere des Rentners befanden, hoch. Der Senior war sichtlich erleichtert und bedankte sich bei den Freiwilligen. Notfallsanitäter der DRK-Wache Hessisch Oldendorf sicherten die ungewöhnliche Bergungsaktion ab. Die Hilfeleistung werde dem Senior in Rechnung gestellt, sagte Ebbighausen. Darüber sei er zuvor informiert worden. Das Team „Absturzsicherung“ setzt sich aus Experten zusammen, die sich ehrenamtlich in den 24 Ortswehren engagieren.



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