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Zwei Verletzte

Spektakulärer Unfall in Hameln: Auto landet in Vorgarten

HAMELN. Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Montagnachmittag eine Frau und ein kleines Kind verletzt worden. Ein Nissan hatte sich nach einer Kollision in einer Tempo-30-Zone überschlagen. Der Wagen kam auf dem Dach liegend in einem Vorgarten zum Stehen. Die Fahrerin hatte zuvor einem VW-Transporter die Vorfahrt genommen.

veröffentlicht am 05.12.2016 um 16:53 Uhr
aktualisiert am 05.12.2016 um 18:10 Uhr

Foto: fn
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Die Insassen im Qashqai hatten großes Glück im Unglück. Zaunlatten und Pfosten bohrten sich durch ein Glasschiebedach in den Innenraum. Die Latten verfehlten die Fahrerin und ihren mitfahrenden Sohn nur knapp. „Das hätte ganz anders ausgehen können“, war sich Brandamtmann Eugen Steiger sicher.

Die Feuerwehrkräfte waren alarmiert worden, da es zuerst hieß, dass Personen in einem Auto eingeklemmt waren.Eingreifen mussten die Retter nicht. Die Hessisch Oldendorferin hatte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien können. Gemeinsam mit dem VW-Fahrer, einem 36-jährigen Mann aus Bad Münder, soll sie das Kleinkind aus dem Wagen geholt haben, sagten Polizeibeamte.

Ersten Erkenntnissen nach sollen die 27-Jährige und ihr Sohn keine schweren Verletzungen erlitten haben. Beide wurden mit Rettungswagen ins Sana-Klinikum gefahren. Die Fahrerin war gegen 15 Uhr auf der Sprengerstraße in Richtung Mollerstraße unterwegs, als ihr Auto mit einem von rechts kommenden Volkswagen zusammenstieß. Der Nissan wurde gegen einen Bordstein geschleudert, überschlug sich und landete im Garten eines Eckgrundstückes.
Anwohner berichteten, dass die Zäune an der Kreuzung immer wieder bei Unfällen beschädigt werden. Am Qashqai entstand wirtschaftlicher Totalschaden.
Das Fahrzeugwrack wurde mit einem Kran vom Grundstück gehievt und abgeschleppt. Der Gesamtschaden soll über 10 000 Euro betragen.

Zaunlatten und Pfosten hatten sich durch das Glasschiebedach in den Innenraum gebohrt. Die Latten verfehlten die Fahrerin nur um Zentimeter. Foto: fn


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