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Frau prallt gegen Windschutzscheibe / Helm verhindert Schlimmeres

Sonne blendet – Autofahrerin übersieht Radlerin

Grießem. Unfall am Grießemer Berg: Mit schweren Verletzungen musste eine Radfahrerin ins Krankenhaus eingeliefert werden. Offenbar verhindert ein Fahrradhelm schlimmere Folgen.

veröffentlicht am 04.10.2015 um 14:41 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:37 Uhr

Das Tragen eines Fahrradhelms hat eine Fahrradfahrerin offensichtlich davor bewahrt, schwere Kopfverletzungen erlitten zu haben. Die 67-Jährige aus Werther bei Bielefeld wurde Samstagmittag am Grießemer Berg von einem Auto erfasst, prallte gegen die Windschutzscheibe des Wagens und stürzte zu Boden. Die Frau verletzte sich schwer, war jedoch nach dem Unfall ansprechbar.

Die Fahrradfahrerin wollte gemeinsam mit ihrem Mann eine längere Radtour machen. Das Ehepaar hatte sein Auto in Aerzen abgestellt, war mit den Zweirädern in Richtung Bad Pyrmont unterwegs. An einer Steigung fand der Ausflug allerdings ein abruptes Ende. Eine 72 Jahre alte Autofahrerin aus Barntrup hatte die am rechten Fahrbahnrand fahrende Radlerin – der Ehemann fuhr einige Meter voraus – übersehen. Der Mitsubishi prallte mit dem Fahrrad zusammen, die Radfahrerin wurde gegen den Wagen geschleudert, wie die Polizei den Unfallhergang schilderte.

Ein Notarzt versorgte die Verletzte am Unfallort, bevor die Wertherin mit einem Rettungswagen ins Bathildiskrankenhaus nach Bad Pyrmont gefahren wurde. Der Polizei gegenüber gab die Mitsubishi-Fahrerin an, von der Sonne geblendet worden zu sein und daher die Radfahrerin nicht gesehen zu haben. Der Ehemann sprach davon, dass die beiden, wenn sie Fahrradfahren, immer Helme tragen würden – „auch beim Schieben“. Die Landesstraße 426 war während der Rettungsarbeiten kurzzeitig gesperrt.



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