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Unfall bei Voldagsen löst Großeinsatz der Rettungskräfte aus

Sieben Verletzte nach Kollision

VOLDAGSEN. Erneut hat ein Verkehrsunfall einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst – sieben Menschen, darunter drei Kinder, wurden nach Angaben des Organisatorischen Leiters des Rettungsdienstes, Michael Bretzing, auf der Bundesstraße 1 in Höhe der Abzweigung nach Hof Spiegelberg verletzt.

veröffentlicht am 12.01.2018 um 16:38 Uhr

Der Seat Ibiza, dessen Fahrerin von der B 1 nach links in Richtung Hof Spiegelberg abbiegen wollte, steht demoliert auf der Straße. Feuerwehrleute haben sich mit einer Rettungsschere und einem hydraulischen Spreizer ausgerüstet. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Mehrere Notärzte kümmerten sich um die Unfallopfer. Ein zunächst angeforderter Rettungshubschrauber sei abbestellt worden, hieß es. Erst am Donnerstagnachmittag waren bei einer Kollision auf der Landesstraße 433 in der Nähe von Helpensen sechs Menschen verletzt worden (wir berichteten). In beiden Fällen hatte die Leitstelle in Hameln MANV-Alarm (Massenanfall von Verletzten) ausgelöst. Das ist nicht alltäglich. Die Feuerwehren Hemmendorf und Salzhemmendorf waren ebenfalls im Einsatz – die Freiwilligen beseitigten ausgelaufenes Öl und klemmten die Batterien der beschädigten Autos ab. Auf diese Weise wurde die Feuergefahr beseitigt.

Der Auffahrunfall ereignete sich gegen 12.30 Uhr. Nach Angaben der Polizei war ein blauer Seat Ibiza von Hemmendorf in Richtung Marienau gesteuert worden. Die Fahrerin (32), die mit einem Kleinkind (2) unterwegs war, wollte nach links auf die Landesstraße 455 abbiegen. Sie musste anhalten, weil ihr ein Fahrzeug entgegenkam. Die Fahrerin (48) eines Škoda Fabia, die zwei Mädchen (7, 10) im Wagen hatte, muss den stehenden Seat übersehen haben – sie soll ungebremst gegen das Heck des Seat gefahren sein. Folge: Der Fabia kam von der Straße ab und fuhr in einen Graben. Der demolierte Seat wurde durch die Wucht des Aufpralls in den Gegenverkehr geschleudert. Die Fahrerin (40) eines mit zwei Personen besetzten roten Seat Ibiza konnte gerade noch ausweichen und einen Frontalzusammenstoß verhindern. Der blaue Seat touchierte den roten deshalb nur leicht am Heck.

Zwei Frauen und drei Kinder wurden mit Notarzt- und Rettungswagen nach Hameln und Hildesheim gefahren, wo sie in Kliniken behandelt wurden. „Zwei weitere Personen zählen als leicht verletzt. Sie haben darauf verzichtet, in ein Krankenhaus gebracht zu werden“, sagte Bretzing.

Der Škoda Fabia, mit dem die mutmaßliche Unfallverursacherin unterwegs war, landete im Graben. Foto: ube
  • Der Škoda Fabia, mit dem die mutmaßliche Unfallverursacherin unterwegs war, landete im Graben. Foto: ube

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