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Fachwerkhaus in Kleinenbremen geht in Flammen auf

Seniorin nach Brand vermisst

KLEINENBREMEN. Ein altes Fachwerkhaus in der Rintelner Straße in Kleinenbremen ist in der Nacht von Montag auf Dienstag komplett ausgebrannt. Vermisst wird seitdem eine Frau mittleren Alters, die einzige Bewohnerin des Hauses. Ob sie sich beim Ausbruch des Brandes im Haus befunden hat, ist nach Angaben der Polizei Minden-Lübbecke unklar.

veröffentlicht am 09.10.2018 um 09:49 Uhr
aktualisiert am 09.10.2018 um 17:53 Uhr

Das Fachwerkhaus in Kleinenbremen ist ausgebrannt. Die Löscharbeiten werden voraussichtlich noch bis Mittag andauern. Foto: MT/Carsten Korfesmeyer
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Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite

Da das Haus stark einsturzgefährdet ist und abgestützt werden muss, mussten Kriminaltechniker unverrichteter Dinge wieder einrücken. Ob die Frau Opfer der Flammen geworden ist, konnte daher bis Redaktionsschluss nicht geklärt werden. Angehörige waren vor Ort und warteten mit verweinten Augen auf Nachrichten von Einsatzkräften, wollten erfahren, was mit ihrer Angehörigen passiert ist, ob sie unter den Trümmern liegt.

Am frühen Nachmittag musste die zwischenzeitlich eingerückte Feuerwehr wieder zu Nachlöscharbeiten ausrücken. Unter den Balken des Giebels waren Brandnester wieder aufgeflammt. Am späten Nachmittag rückten Unterstützungskräfte an, um mit Sicherungsarbeiten zu beginnen. Möglicherweise müssen zuerst die beiden Giebel vorsichtig abgetragen werden, um dann mit der Suche im Inneren zu beginnen, so die

Angaben der Polizei. Auch Arbeiter, die das Haus von der Strom- und Gasversorgung trennen sollten, konnten ihre Arbeit nicht verrichten, da die Anschlüsse unter dem einsturzgefährdeten Giebel liegen. Ein Autofahrer hatte das Feuer gegen 2.30 Uhr bemerkt. „Die Decken sind eingestürzt“, sagt Einsatzleiter Detlef Bake gegen sechs Uhr gegenüber dem Mindener Tageblatt. Als die Feuerwehr kurz nach dem Eingang des Alarms an dem Haus eintraf, habe das Haus bereits komplett in Flammen gestanden. Über ganz Kleinenbremen lag eine Rauchwolke. Das Feuer war nach Worten einiger Rettungskräfte schon „aus weiter Ferne zu sehen“.

Laut Polizei drohen zwei Giebel einzustürzen. Zudem liegt im Innenbereich Brandschutt in einer Höhe von fast zwei Metern. Ersten Erkenntnissen der Brandermittler zufolge dürfte das Feuer im Wohnbereich entstanden sein. Von dort aus fraßen sich die Flammen durch zwei Decken und setzten das Gebäude in Vollbrand. Die Beamten haben mittlerweile die Staatsanwaltschaft informiert. Wann ein Betreten der Brandruine möglich sein wird, steht nach Auskunft der Polizei noch nicht fest.

Neben der Feuerwehr und der Polizei sind auch Vertreter des Ordnungs- und des Bauamtes der Stadt Porta Westfalica in den Einsatz eingebunden. Aufgrund der Löscharbeiten ist die Rintelner Straße zwischen der „Alten Straße“ und der Straße „Emme“ bis auf Weiteres gesperrt. Angaben zur Höhe des Schadens kann die Polizei derzeit noch nicht machen.



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