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Frontalzusammenstoß auf B 83 / Drei Verletzte in Klinik

Sekundenschlaf? Auto fährt in Gegenverkehr

HAMELN. War Sekundenschlaf Ursache für einen schweren Verkehrsunfall auf der Fischbecker Landstraße? Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen davon aus, dass ein 50-jähriger Autofahrer einen schweren Verkehrsunfall auf der Fischbecker Landstraße verursacht hat, nachdem er hinter dem Lenkrad eines Mercedes eingenickt war.

veröffentlicht am 18.01.2019 um 15:51 Uhr
aktualisiert am 18.01.2019 um 18:43 Uhr

Feuerwehrleute klemmen eine Fahrzeugbatterie ab. foto: fn
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Drei Fahrzeuginsassen zogen sich bei dem Frontalzusammenstoß schwere Verletzungen zu. Der Mann aus Dortmund war am Donnerstagabend gegen 21 Uhr auf der Bundesstraße 83 stadteinwärts unterwegs, als der Daimler wenige Meter hinter einer leichten Rechtskurve auf den linken Fahrstreifen geriet. Ein in Richtung Fischbeck fahrender Autofahrer habe dem ihm plötzlich entgegenkommenden Pkw noch ausweichen können, sagte ein Polizist.

Dann kam es zu einer heftigen Kollision. Die Limousine prallte frontal mit einem VW Golf zusammen. Der Volkswagen, im Auto saßen ein 18-jähriger Mann aus Hessisch Oldendorf und eine gleichaltrige Beifahrerin, schleuderte nach dem Zusammenprall über die Fahrbahn und kam auf dem Seitenstreifen am Rand der Straße zum Stehen.

Die Autos wurden stark beschädigt. An beiden Wagen brachen die Achsen. Kunststoff- und Metallteile drangen tief in den Fußraum des VW ein. Glücklicherweise wurde niemand in den Unfallfahrzeugen eingeklemmt. Die drei Verletzten wurden nach einer notärztlichen Versorgung mit Rettungswagen in das Sana-Klinikum gefahren. Ein Polizeibeamter teilte mit, dass der Mercedes-Fahrer ausgesagt habe, zuletzt vor zwei Tagen „richtig“ geschlafen zu haben. Die Polizei stellte den Führerschein des 50-Jährigen sicher. An den beteiligten Autos entstand ein Schaden von 20 000 Euro. Die Fahrzeuge wurden mit Abschleppwagen abtransportiert. Feuerwehrkräfte räumten Trümmerteile von der Straße und klemmten Batterien ab. Die Bundesstraße war bis kurz nach 22 Uhr voll gesperrt. Mitarbeiter der Straßenmeisterei banden ausgelaufenes Öl mit Bindemitteln ab.

Die Fahrzeugfront wurde stark beschädigt. Foto: fn


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