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Hinweis aus der Bevölkerung auf den gesuchten Terroristen bestätigt sich nicht

SEK-Einsatz in Rahden beendet: Keine Hinweise auf Salah Abdeslam

Rahden/Bielefeld. Fieberhaft suchen Behörden nach den Pariser Anschlägen nach abgetauchten Terroristen. Ein Hinweis führte jetzt nach Ostwestfalen.

Nach einem Großeinsatz ist klar: Der Terrorverdächtige Salah Abdeslam versteckt sich dort nicht.

veröffentlicht am 24.11.2015 um 18:46 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 17:18 Uhr

Nach einem Polizeieinsatz im Zuge der Suche nach dem Terrorverdächtigen Salah Abdeslam in Ostwestfalen gibt die Polizei Entwarnung. Ein Hinweis, dass der international gesuchte Bruder eines der Selbstmordattentäter von Paris sich in Rahden im Kreis Minden-Lübbecke aufhalten könnte, bestätigte sich am Dienstag nicht, wie die Polizei mitteilte.

 

Mehrere Personen seien am Dienstag bei einem größeren Einsatz überprüft worden. Der Gesuchte sei jedoch nicht darunter gewesen, sagte ein Polizeisprecher. «Nach unseren Ermittlungen können wir bislang davon ausgehen, dass die kontrollierten Personen in keinem Zusammenhang mit den Pariser Attentaten stehen.» Allerdings dauere die Überprüfung der Personalien an. Der Hinweis auf den international zur Fahndung ausgeschriebenen Abdeslam sei aus der Bevölkerung gekommen. Es habe Anlass gegeben, den Verdacht ernst zu nehmen, sagte ein Polizeisprecher.

 

Mit Spezialeinheiten war die Polizei daher am Dienstag in der kleinen Stadt am nördlichen Rand Nordrhein-Westfalens angerückt. Einige Straßen im Ortsteil Varl waren stundenlang abgeriegelt. Im Visier standen eine Wohnung sowie ein Fahrzeug. Im Laufe des Einsatzes seien dann neun Menschen, darunter drei Kinder, kontrolliert worden, ohne dass der Verdacht erhärtet werden konnte.

 

Fieberhaft fahndet die Polizei in mehreren Ländern bisher ergebnislos nach Salah Abdeslam. Er ist der Bruder eines der Pariser Selbstmordattentäter und soll eine Unterstützerrolle bei den blutigen Anschlägen vor zehn Tagen gehabt haben. Zuletzt hatten die Behörden nach dpa-Informationen mehrmals Hinweise auf seinen vermeintlichen Aufenthaltsort erhalten, die aber letztlich nicht zum Ziel führten.



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