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Rettungs- und Feuerwehreinsatz auf Ohsener Landstraße / Drehleiter ausgefahren

Schwere Kollision in Hameln - zwei Verletzte

HAMELN. Auf der Ohsener Landstraße (L 424) hat sich am Freitagmorgen gegen 5.40 Uhr in Höhe der Trogstrecke (Am Hastebach) ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Zwei Autofahrerinnen sind bei einer heftigen Kollision verletzt worden und wurden mit Notarzt- und Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

veröffentlicht am 20.10.2017 um 04:31 Uhr
aktualisiert am 12.11.2017 um 16:19 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Die Unfallopfer klagten über Schmerzen; sie wurden zunächst von Notarztteams der Feuerwehr behandelt und wenig später mit Rettungswagen zum Sana-Klinikum gebracht. Aufatmen in der Notaufnahme: Die intensiven Untersuchungen hätten gezeigt, dass die bei dem Zusammenstoß erlittenen Verletzungen „nicht so schwer sind, dass die Frauen stationär aufgenommen werden müssen“, hieß es. Die beiden demolierten Fahrzeuge haben laut Polizei nur noch Schrottwert. Der Schaden wird auf mindestens 16000 Euro geschätzt.

Der Unfall ereignete sich um 5.40 Uhr in Höhe der sogenannten Trogstrecke (Bahnunterführung). Die Ampelanlage sei noch ausgeschaltet gewesen, sagte ein Ermittler. Nach Angaben von Oberkommissar Jens Petersen war eine Emmerthalerin (20) mit ihrem Nissan Qashqai in Richtung Hameln unterwegs. Sie wollte nach links auf die Trogstrecke in Richtung Kreuzung Am Hastebach/Otto-Körting-Straße/Tündernsche Straße abbiegen. Die 20-Jährige muss den entgegenkommenden Toyota Yaris, der von einer Hamelnerin (33) stadtauswärts gesteuert wurde, übersehen haben. Es krachte. Während der Rettungsarbeiten leuchtete die Feuerwehr den Unfallort aus. Aus dem Korb der ausgefahrenen Drehleiter machte ein Polizeibeamter Übersichtsaufnahmen. Die Verletzten seien noch vor Eintreffen des Rettungsdienstes von couragierten Ersthelfern aus den Wracks geholt worden, sagte Brandamtmann Thomas Breitkopf vom Einsatzführungsdienst der Feuerwehr Hameln. Die Helfer machten ausgelaufene Kühlflüssigkeit mit speziellen Bindemitteln unschädlich und klemmten die Batterien ab. Damit war sowohl die Rutsch- als auch die Feuergefahr gebannt. Die Ohsener Landstraße musste stadteinwärts bis kurz nach 7 Uhr voll gesperrt werden. Der stadtauswärts fließende Verkehr sei während dieser Zeit auf die Trogstrecke geleitet worden, sagte Petersen.

 

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  • Ein Wrack steht auf der Ohsener Landstraße. Die Feuerwehr setzt auf Bitten der Polizei eine Drehleiter ein. Vom Korb aus macht ein Ermittler Übersichtsaufnahmen. Foto: ube
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Foto: ube
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