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Meterhohe Flammen - Sperrung der Bundesstraße 83

Schwarze Rauchsäule über dem Ohrberg

OHR. Über dem Ohrberg stand am späten Mittwochnachmittag eine riesige schwarze Rauchsäule – sie war kilometerweit zu sehen. Auf der Bundesstraße 83 hatte gegen 17.45 Uhr unterhalb des Ohrbergs ein mit zwei Männern (47, 18) aus Emmerthal besetzter Transporter Feuer gefangen.

veröffentlicht am 29.05.2019 um 16:40 Uhr
aktualisiert am 13.06.2019 um 12:42 Uhr

Rauchsäule am Ohrberg - die B 83 wurde voll gesperrt. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Die Insassen hätten während der Fahrt in Richtung Ohr Brandgeruch wahrgenommen“, sagte Oberkommissar Daniel Pissors. „Sie stoppten und öffneten die Motorhaube des Opel Vivaro. Da schlugen ihnen schon Flammen entgegen, sagte der Ermittler. Das Feuer breitete sich rasend schnell aus, wenig später brannte das gesamte Fahrzeug. Den Emmerthalern sei es gelungen, Werkzeug in Sicherheit zu bringen, hieß es. Die Männer seien aufgrund der starken Rauchentwicklung vorsorglich von Notfallsanitätern der DRK-Wache Emmerthal untersucht worden. Sie hätten zum Glück keine Rauchgasvergiftung erlitten, sagte Daniel Pissors. Die Ohrberg-Schutzwand und der Asphaltbelag der Straße wurden durch Hitze und Flammen beschädigt – sie müssen wohl erneuert werden. Löschmannschaften aus Ohr, Kirchohsen und Grohnde rückten aus. Auch das Team „Einsatzhygiene“ des ABC-Zuges aus Marienau und der Feuerwehr Börry steuerten den Brandort an. Polizisten sperrten die B83 zwischen der Ottostraße in Klein Berkel und Ohr. Folge: Staus auf der Bundesstraße und zähfließender Verkehr in Klein Berkel.

Da die Straßen in und um Hameln wegen der Vollsperrung der A2 (schwerer Lkw-Unfall in der Nähe von Lauenau mit einem Toten und zwei Schwerverletzten) ohnehin schon seit Stunden verstopft waren, riet die Polizei Autofahrern per Twitter und Facebook: „Lasst am besten das Auto stehen, wenn es Euch möglich ist. Ansonsten müsst Ihr Euch leider auf lange Wartezeiten einstellen.“ Gegen 19.30 Uhr wurde eine Fahrspur freigegeben. Polizisten regelten den Verkehr. Kurz vor 21 Uhr twitterte die Inspektion, zur Stunde dauerten die Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahn noch an. Die Straßenmeisterei war im Einsatz. Eine private Ölbekämpfungseinheit habe die Straße mit Hochdruck gereinigt. Dabei seien die Asphaltschäden auf einer Länge von zehn Metern entdeckt worden. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr habe Schilder aufgestellt. An der Gefahrenstelle müsse langsamer gefahren werden, sagte der Beamte.

Der Transporter brannte komplett aus. Ein Feuerwehrmann löscht. Foto: ube


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