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Feuerwehren und Spezialfirma im Einsatz

Schlauchplatzer löst Umwelteinsatz aus

TÜNDERN. Ein geplatzter Hydraulikschlauch an einem Düngestreuer hat einen großangelegten Ölbekämpfungseinsatz ausgelöst. Weit mehr als zwei Stunden waren Feuerwehrleute aus Hameln und Tündern damit beschäftigt, eine dreieinhalb Kilometer lange Hydraulikölspur unschädlich zu machen.

veröffentlicht am 20.03.2018 um 13:05 Uhr

Feuerwehrleute bekämpfen die Ölspur mit Bindemitteln. Eine Kehrmaschine und ein Spezialfahrzeug sind ebenfalls im Einsatz. Foto: FW
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Sie zog sich nach Angaben von Brandoberinspektor Sven Hildebrandt von Vorwerk Ohsen bis nach Tündern hin. Ehren- und hauptamtliche Kräfte arbeiteten Seite an Seite, bestreuten die kontaminierten Straßen bei eisigen Temperaturen mit einem speziellen Bindemittel. Mit einer Kehrmaschine der Stadt Hameln wurde das mit Öl vermengte Pulver am Montagabend entfernt. Zusätzlich war noch ein Unternehmen aus Lauenau mit einem Spezialfahrzeug im Einsatz. Eine Ölbekämpfungseinheit der Umwelt-Kommunal-Service GmbH reinigte die Asphaltdecke porentief. „Das Fahrzeug sprüht Wasser mit einem Druck von 200 bar auf die verschmutzte Fahrbahn. Dadurch werden Motoröl, Benzin und andere Betriebsstoffe von dem Belag entfernt. Anschließend wird das Wasser-Öl-Gemisch in einen Tank gesaugt“, erklärt Andreas Schmidt vom gleichnamigen Bergungsdienst.

Kurz nach 19 Uhr musste das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Wachbereitschaft den Einsatzort verlassen – die Besatzung wurde an der Erichstraße in Hameln gebraucht. Dort stieg Rauch auf. Grund: In einem Schuttcontainer brannte die Lackbeschichtung einer Holzplatte.



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