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„Rufmord“ - AfD-Politiker erstattet Anzeige

HAMELN-PYRMONT. Gegen den Kreistagsabgeordneten und Fraktionsvorsitzenden der AfD im Rat der Stadt Bad Pyrmont, Dr. Eckhard Reichenbach, wird wegen des Verdachts der Wählertäuschung ermittelt. Reichenbach hat nun erklärt, er habe inzwischen herausgefunden, „von wem die Vorwürfe stammen und gegen diese Person Strafanzeige wegen Verleumdung und Rufmordes gestellt“.

veröffentlicht am 22.09.2017 um 17:05 Uhr
aktualisiert am 22.09.2017 um 18:00 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Der Bericht über die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und des Staatsschutzes gegen den Kreistagsabgeordneten und Fraktionsvorsitzenden der AfD im Rat der Stadt Bad Pyrmont, Dr. Eckhard Reichenbach, wegen des Verdachts der Wählertäuschung hat ein bundesweites Medienecho ausgelöst. Der NDR, das Magazin „Stern“, „Die Welt“, die taz und weitere Zeitungen berichten über den Fall und berufen sich dabei auf die Recherchen der Dewezet.

Der Politiker und Arzt hat gegenüber dem NDR erklärt, er habe inzwischen herausgefunden, „von wem die Vorwürfe stammen und gegen diese Person Strafanzeige wegen Verleumdung und Rufmordes gestellt“. Die Polizeiinspektion in Hameln bestätigte am Freitag gegenüber unserer Zeitung, dass es eine Anzeige in dieser Sache gibt. Weitere Angaben wollte Oberkommissar Andreas Appel nicht machen.

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