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Ermittlungen gegen 61-Jährigen eingeleitet

Rücksichtslos überholt - Zeugen gesucht

HAMELN. Wegen rücksichtslosen Überholvorgängen ermittelt die Polizei Hameln gegen einen 61-jährigen Audi-Fahrer. Die Beamten suchen Zeugen, denen die Fahrweise des Mannes am Montagnachmittag auf der L 424 zwischen Emmerthal und Hameln aufgefallen ist oder die selbst bedrängt worden sind.

veröffentlicht am 23.05.2017 um 12:07 Uhr
aktualisiert am 23.05.2017 um 12:45 Uhr

Ulrich Behmann

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Chefreporter zur Autorenseite

Das für Verkehrsstraftaten zuständige Fachkommissariat 7 des Zentralen Kriminaldienstes in Hameln hat gegen einen 61 Jahre alten Mann aus Lügde Ermittlungen wegen „des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs durch grob verkehrswidriges und rücksichtloses Überholen“ eingeleitet. Nach einem Notruf, der von einem Autofahrer abgesetzt worden war, gelang es Fahndern, den silberfarbenen Audi mit LIP-Kennzeichen auf dem Hastenbecker Weg abzufangen. Der gestoppte Tatverdächtige ist sich keiner Schuld bewusst. Die Ermittler (Tel. 05151/933-222) fragen: „Wem ist der Audi A 4 auf der L 424 zwischen Emmerthal und Hameln aufgefallen?“ Und: „Wer musste wegen des Wagens ausweichen oder abbremsen?“

Der bei der Polizei angezeigte Vorfall hat sich auf dem Hellwegskamp/Ohsener Landstraße (Landesstraße 424) zwischen Tündernschen Bahnhof und dem Ortseingang von Hameln ereignet. Der Audi soll gegen 13.30 Uhr von Emmerthal in Richtung Hameln gefahren sein. „Der Fahrer soll sehr dicht auf das Fahrzeug des Anzeigeerstatter gefahren sein. Hinter dem Tündernschen Bahnhof überholte der Audi-Fahrer das Fahrzeug des Hinweisgebers“, berichtet Oberkommissar Jens Petersen. In einer langgezogenen Linkskurve kam dem überholenden Audi plötzlich ein Fahrzeug entgegen, so dass sich der Audi-Fahrer zurück auf den Fahrstreifen nach rechts drängelte. Dadurch wurde der Überholte zu einer Vollbremsung gezwungen. Nur so habe er eine Kollision verhindern können, gab er zu Protokoll.

Als das entgegenkommende Fahrzeug den Audi passiert hatte, soll der Audi-Fahrer erneut zum Überholen angesetzt haben, obwohl im Fahrzeuge entgegenkamen. Folge: Autofahrer mussten weit nach rechts auf den Grünstreifen ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Solche rücksichtlosen Überholmanöver soll der Mann sich bis zum Weserbergland-Stadion gemacht haben.



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