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Nächtlicher Feuerwehreinsatz in Nordstadt/ Essen angebrannt

Rotkohl sorgt für Blaulicht

HAMELN. Im Treppenhaus leuchteten helle Lichtkegel von Taschenlampen. Drei Männer standen vor einer Wohnungseingangstür und versuchten, mit einem Fräser den Schließzylinder in einem Schloss zu knacken. Und das gegen 1.30 Uhr – mitten in der Nacht.

veröffentlicht am 12.03.2019 um 17:10 Uhr

Die Feuerwehr bringt einen Lüfter vor dem Mehrfamilienhaus in Stellung, um Rauch aus dem Gebäude zu drücken. Foto: fn
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite

Um Einbrecher, wie anzunehmen wäre, handelte es sich in diesem Falle nicht. Vielmehr waren es Feuerwehrkräfte, die sich Zugang zu einer unbewohnten Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Magister-Herr-Straße in der Hamelner Nordstadt verschafften. Die Helfer wollten sicher sein, dass sich niemand in den Räumen aufhielt. Denn durch das Haus waren zuvor Rauchschwaden gezogen.

Gegen 1 Uhr hatte in dem Gebäude ein Rauchmelder Alarm geschlagen. Eine Bewohnerin klingelte daraufhin ihre Nachbarn aus den Betten. Den Bewohner einer Souterrainwohnung sollen Polizeibeamte in Sicherheit gebracht haben, hieß es. In dessen Wohnung hatte gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, ist Essen in einem Topf auf einer eingeschalteten Herdplatte in Brand geraten. „Eine Portion Rotkohl“, wie ein Feuerwehrmann sagte.

Es war nicht auszuschließen, dass der Mieter der vom Brand betroffenen Wohnung giftige Rauchgase eingeatmet hatte. Der Mann wurde von Notfallsanitätern versorgt. In eine Klinik wollte er laut Polizei nicht gefahren werden.

Die Feuerwehr drückte mit einem Hochleistungslüfter Rauch aus dem Mehrfamilienhaus. Zu Schäden am Gebäude oder Mobiliar soll es nicht gekommen sein.



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