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Unfall am Fort Luise löst lange Staus aus / Polizei sichert Gefahrenstelle mit Blaulicht ab

Rettungswagen und 40-Tonner kommen sich zu nahe

HAMELN. Kleiner Unfall, große Auswirkungen: Am Fort Luise sind sich am Dienstagnachmittag ein Rettungswagen (RTW) und ein Lastzug zu nahe gekommen. Die blockierte Spur löste Staus im Feierabendverkehr aus – sowohl auf der Wangelister Straße als auch auf der Pyrmonter Straße.

veröffentlicht am 11.04.2018 um 17:22 Uhr

Der 40-Tonner und der Rettungswagen blockieren eine Fahrspur. Die Polizei sichert die Gefahrenstelle mit Blaulicht ab. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Die beiden Fahrzeuge sollen kurz vor 16 Uhr nebeneinander unterwegs gewesen sein, als sie von der Wangelister Straße nach links auf die Pyrmonter Straße gelenkt wurden. Das Heck des RTW prallte dabei offenbar gegen den Außenspiegel der Zugmaschine.

Die Fahrer des 40-Tonners und des Rettungswagens stellten ihre Transporter auf der rechten Fahrspur der Pyrmonter Straße stadteinwärts ab, tauschten Personalien aus und warteten auf die Hamelner Polizei. Eine Streifenwagen-Besatzung sicherte die Gefahrenstelle kurze Zeit später mit Blaulicht ab.

Die blockierte Spur löste Staus im Feierabendverkehr aus – sowohl auf der Wangelister Straße als auch auf der Pyrmonter Straße. Nach Informationen der Dewezet war der Lastwagen aus dem Emsland unterwegs nach Hessisch Oldendorf, um dort Kies zu laden. Das Rettungsteam soll auf dem Weg zu einem Patienten in Hameln gewesen sein. Der Einsatz war allerdings als nicht besonders eilig eingestuft worden. Deshalb sei der Rettungswagen ohne Blaulicht und Sirene unterwegs gewesen, hieß es.

An exakt derselben Stelle bildeten sich am Mittwochvormittag erneut längere Staus. Auslöser dafür waren diesmal aber Bauarbeiten am Fort Luise.



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