weather-image
×

Fahnder durchsuchen vier Wohnungen und vernehmen drei Verdächtige

Rauschgift entdeckt

HESSISCH OLDENDORF. Drogenfahnder des Zentralen Kriminaldienstes in Hameln haben vier polizeibekannte Männer (19, 20, 24 und 34 Jahre alt) aus Hessisch Oldendorf ins Visier genommen. Die Personen stehen im Verdacht, mit Rauschgift zu handeln.

veröffentlicht am 18.08.2016 um 11:38 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:02 Uhr

Ulrich Behmann

Autor

Chefreporter zur Autorenseite

Die Staatsanwaltschaft Hannover hatte beim Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse beantragt. Grund: In einem anderen Verfahren – es geht um den Besitz von Drogen und den Handel mit Betäubungsmitteln – hatten die Ermittler Erkenntnisse gewonnen, die die Tatverdächtigen belasten. Der 24-Jährige soll nach Informationen unserer Zeitung bereits wegen Raub-, Körperverletzungs-, Einbruchs- und Betäubungsmittel-Delikten in Erscheinung getreten sein. Ähnlich sieht es bei dem 20-Jährigen aus: Auch gegen ihn soll schon wegen Körperverletzung, Raubes, Sachbeschädigung, Diebstahls und Drogendelikten ermittelt worden sein. Ermittler des unter anderem für Rauschgift-Straftaten zuständigen 2. Fachkommissariats aus Hameln sowie Spezialisten von zwei sogenannten Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten aus Hannover und Braunschweig hatten am frühen Mittwochmorgen an der Schillerstraße, an der Langen Straße und an der Maibergstraße vier Wohnungen durchsucht (wir berichteten). Auch Rauschgiftspürhunde waren im Einsatz. Die Fahnder entdeckten neben Marihuana und Amphetaminen auch Utensilien, die ihrer Meinung nach dem Konsum und dem Handel von Drogen dienen. Drei Beschuldigte waren zum Zeitpunkt der Razzia zu Hause. Ein vierter Verdächtiger wurde nicht angetroffen. „Zur Durchführung polizeilicher Maßnahmen“ seien die drei Männer zur Dienststelle transportiert worden, sagte am Donnerstag Oberkommissar Jens Petersen. Im Klartext: Die mutmaßlichen Dealer wurden abgeführt, vernommen und erkennungsdienstlich behandelt (Fingerabdrücke, Fotos etc.). Danach seien die Hessisch Oldendorfer wieder entlassen worden. Es habe keine Haftgründe gegeben, sagt Petersen. Soll heißen: Die Verdächtigen haben einen festen Wohnsitz; es wird keine Fluchtgefahr gesehen. Nach dem Fund von Betäubungsmitteln, Konsumutensilien und Verpackungsmaterial, das für den Drogenhandel geeignet ist, hat die Polizeiinspektion zunächst Verfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt