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Feuerwehr und Polizei suchen Brandort / Flammen von Drehleiter aus erspäht

Rauchschwaden behindern Verkehr

HAMELN. Beißender Qualm zog am Montagabend von der Wehler Marsch über die Bundesstraße 83 in Richtung Weser. Wo genau es brennt, konnten die Anrufer nicht sagen. Alles war verqualmt. Erst nach einer intensiven Suche konnte der Brandherd auf einem Gelände mit Stallungen ausgemacht werden. Dort brannte etwa ein Kubikmeter Holzabfall sowie Glasfaser-Wellplatten.

veröffentlicht am 13.02.2018 um 11:17 Uhr
aktualisiert am 13.02.2018 um 12:20 Uhr

Beißender Qualm zieht von der Wehler Marsch über die Bundestraße 83. Die Sichtweite beträgt wenige Meter. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Autofahrer mussten bremsen und langsam fahren. Der Rauch raubte Fußgängern den Atem. Es stank zeitweise nach verbranntem Kunststoff. Die Hamelner Feuerwehr wurde kurz vor 20 Uhr gerufen. Wo genau es brennt, konnten die Anrufer nicht sagen. Alles war verqualmt. Weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass eine Wohnung am Reherweg oder ein Betrieb an der Wilhelm-Lampe-Straße in Flammen steht, rückten neben dem Löschzug der rund um die Uhr besetzten Wachbereitschaft auch die Freiwilligen des 1. und 3. Zuges der Ortswehr Hameln mit Blaulicht und Sirene aus. Brandoberinspektor Sven Hildebrandt vom Einsatzführungsdienst übernahm die Koordination des großangelegten Einsatzes. 32 Frauen und Männer waren mit zehn Feuerwehr-Fahrzeugen in die Nordstadt gekommen. Auch die Polizei beteiligte sich an der Suche nach dem Brandort. Vom Boden aus war nichts zu sehen. Die Sicht war einfach zu schlecht. Hildebrandt ließ deshalb die Drehleiter ausfahren. Vom Korb aus hielten Feuerwehrleute Ausschau nach Flammen. „Von dort oben konnten die Kollegen tatsächlich Feuerschein entdecken“, sagt der Einsatzleiter. Es brannte auf einem Gelände mit Stallungen. Die Erkundung der zunächst unklaren Lage ergab: „Auf einem Lagerfeuerplatz stand etwa ein Kubikmeter Holzabfall in Flammen. Aber auch Teile von Glasfaser-Wellplatten lagen im Feuer“, berichtet der Einsatzleiter. Der Brandoberinspektor ließ den brennenden Haufen mit reichlich Wasser löschen. Ein Mann, der auf dem Grundstück angetroffen wurde, soll gesagt haben, dass er das Feuer fahrlässig verursacht hat. „Er hat angegeben, wohl eine glimmende Kippe auf den Holzhaufen geworfen zu haben“, sagte ein Kommissar.

Foto: ube
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