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Nächtliches Feuer blieb offenbar lange Zeit unentdeckt

Rauchsäule steigt auf - Löscheinsatz am Brösselweg

HAMELN. Ein etwa acht mal vier Meter großes Gartenhaus ist in der Nacht von Sonntag auf Montag am Brösselweg ein Raub der Flammen geworden. Das Holzhaus brannte bis auf die Grundmauern nieder. Offenbar hat niemand mitbekommen, dass es in der Kolonie brennt.

veröffentlicht am 20.03.2017 um 06:29 Uhr
aktualisiert am 20.03.2017 um 15:09 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Erst kurz nach 6 Uhr entdeckte ein Mann, der an der Richard-Wagner-Straße wohnt, eine Rauchsäule. Er sah nach dem Rechten und rief die Feuerwehr. Ehren- und hauptamtliche Kräfte, darunter Spezialisten des Teams Einsatzleitwagen, rückten aus. „Als wir wenige Minuten nach Eingang des Notrufes am Brandort eintrafen, gab es für uns schon nichts mehr zu retten“, sagte der stellvertretende Stadtbrandmeister Ulf Magerhans, der die Einsatzleitung übernommen hatte. Welleternitplatten, die möglicherweise Asbest-Fasern enthalten, waren durch die Hitze zerplatzt. Unzählige Splitter bedeckten den qualmenden Brandschutt. Löschtrupps, die sich mit schwerem Atemschutz ausgerüstet hatten, bekämpften die Flammen mit reichlich Wasser, das mit vier Löschfahrzeugen zur Gartenkolonie gebracht worden war. Auch ein Hydrant wurde angezapft.
33 Feuerwehrmänner waren mit acht Fahrzeugen im Einsatz. Ermittler der Tatort-Gruppe nahmen Ermittlungen auf. Die Brandursache war bei Redaktionsschluss noch unbekannt.

Nur unter schwerem Atemschutz können Feuerwehrleute den Brand löschen. Foto: ube
  • Nur unter schwerem Atemschutz können Feuerwehrleute den Brand löschen. Foto: ube

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