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Zwei Feuerwehreinsätze an Hamelner Schulen

Rauch löst am Schiller-Gymnasium Brandmeldeanlage aus

HAMELN. Innerhalb von 24 Stunden gab es gleich an zwei Hamelner Schulen Feuerwehreinsätze. Am Schiller-Gymnasium schrillte gegen zwölf Uhr mittags am Donnerstag der Alarm, bereits am späten Mittwochnachmittag waren die Brandschützer zur Elisabeth-Selbert-Schule ausgerückt.

veröffentlicht am 25.01.2018 um 16:09 Uhr

Feueralarm am Schiller-Gymnasium. Die Schule wurde evakuiert; Schüler und Lehrer stehen auf dem Hof. Löschmannschaften erkunden. Foto: Doro

Autor:

Dorothee Balzereit und Ulrich Behmann
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Es handelte sich diesmal nicht um eine Übung, als am Donnerstag gegen zwölf Uhr mittags am Schiller-Gymnasium der Feueralarm losging. Innerhalb kürzester Zeit standen alle Schüler, Lehrer und weitere Personen, die sich in dem Gebäude befanden, auf dem Schulhof. Einige Minuten später rückten haupt- und ehrenamtliche Kräfte der Feuerwehr an. Der Grund für den Alarm war schnell gefunden: Im Chemieunterricht sei bei einem Versuch mit Kaliumnitrat und Zucker bei der Verbrennung Rauch entstanden, der bei der Absaugung nicht, wie eigentlich vorgesehen, nach außen geleitet wurde, hieß es. Die Abluftanlage blies den Rauch stattdessen aus bisher ungeklärten Gründen in den Technikraum, wo die Brandmeldeanlage aktiviert wurde. „Es ist zum Glück niemand verletzt worden. Die Schüler warenrasch draußen; für sie bestand keine Gefahr“, sagte Brandoberinspektor Christian Voß vom Einsatzführungsdienst. „Im Chemieraum sei alles vorschriftsmäßig gelaufen.“ Die Schüler konnten nach rund 20 Minuten Aufenthalt auf dem Schulhof in ihre Klassenräume zurückkehren. 20 Feuerwehrleute waren mit vier Fahrzeugen angerückt. Das DRK stand mit einem Rettungswagen in Bereitschaft.

Bereits am Mittwoch waren haupt- und ehrenamtliche Feuerwehrleute zu einer Hamelner Schule gerufen worden. „Es riecht hier extrem verbrannt“, lautete die Meldung aus der Elisabeth-Selbert-Schule an der Thiebautstraße. Flammen oder Rauch seien aber nicht zu sehen, hieß es gegen 17.20 Uhr. Löschzüge rückten aus. Brandamtmann Eugen Steiger vom Einsatzführungsdienst ließ die Lage mit der Wärmebildkamera erkunden. Gut eine Stunde wurde nach der Ursache gesucht – im Keller- und im Erdgeschoss. Gemeinsam mit einem Elektriker habe man schließlich den Grund für den Brandgeruch gefunden: Der Kondensator einer Deckenlampe war geschmolzen.

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