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Überfall auf Volksbank-Filiale in Asemissen / Täter räumen Schließfächer aus

Räuber fesseln Bankangestellte

LEOPOLDSHÖHE-ASEMISSEN. Maskierte Täter haben am Dienstagmorgen eine Filiale der Volksbank in Asemissen überfallen. Die Unbekannten fesselten drei Bankangestellte und brachen mehrere Wertfächer auf. Über Asemissen kreiste am Vormittag ein Polizeihubschrauber. Ein Sondereinsatzkommando (SEK) aus Bielefeld rückte ebenfalls an. Eine Fahndung brachte keinen Erfolg. Die Räuber konnten entkommen.

veröffentlicht am 19.02.2019 um 18:21 Uhr

Spezialkräfte der Polizei steigen in das Volksbank-Gebäude. Zu der Zeit hatten die Räuber den Tatort bereits verlassen. Foto: Thomas Dohna
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Gegen 8.30 Uhr erhielten Angestellte der Volksbank-Hauptgeschäftsstelle einen Anruf, teilte die Polizei mit. Ein Mitarbeiter der Filiale habe seinen Kollegen, geschildert, dass er und zwei Kollegen überfallen worden seien. Sie wurden gefesselt und befinden sich noch im Gebäude, habe der Mitarbeiter erzählt.

Wenig später war das Gebäude an der Hauptstraße von Polizeibeamten umstellt. „Da weder die Anzahl der Täter feststand, noch auszuschließen war, dass die sich noch in dem Gebäude befanden, versuchte die Polizei Kontakt zum Inneren der Bank herzustellen“, sagte Polizeisprecher Lars Ridderbusch. Kurze Zeit später konnten sich die Überfallen von ihren Fesseln befreien und die Bank verlassen.

Die SEK-Kräfte durchsuchten den kompletten Gebäudekomplex. Doch von den Unbekannten fehlte bereits jede Spur. Nach Polizeiangaben sollen Kriminellen durch eine aufgehebelte Tür in die Filiale gelangt sein. Als die Angestellten zum Dienst erschienen, blickten sie offenbar in den Lauf einer Schusswaffe und wurden gefesselt. Um was für eine Waffe es sich gehandelt hat, machte die Polizei keine Angaben. „Das ist Täterwissen“, so ein Ermittler. Was die Täter aus den aufgebrochenen Schließfächern erbeutet haben, konnte die Polizei am Dienstag ebenfalls noch nicht mitteilen.

Die überfallenen Mitarbeiter werden psychologisch betreut, hieß es. Im Bereich der Volksbank Bad Salzuflen soll es sich um den ersten verübten Raubüberfall seit 1906 handeln, war zu hören. „Die weiteren Ermittlungen zu dem Sachverhalt laufen“, sagte Ridderbusch. Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die im Bereich der Hauptstraße sowie der Umgebung vor 8 Uhr oder nach 8:15 Uhr verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich mit Beamten unter der Telefonnummer 05231 / 6090 in Verbindung zu setzen.

Für die Ermittler sei es besonders interessant, ob im Zusammenhang mit dem Überfall ein dunkler Kombi mit Paderborner Kennzeichen (PB) aufgefallen ist. Dieser Pkw soll zur Tatzeit vor dem Bankgebäude geparkt haben, meinte der Sprecher.



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