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Prozess um Mordversuch in Jugendanstalt Hameln

Psychiater: Dennis M. ist hochgefährlich

HAMELN/HANNOVER. Im Prozess um den Mordversuch in der Jugendanstalt Hameln hat am Donnerstagvormittag der psychiatrische Gutachter den Hauptangeklagten Dennis M. als „hochgefährlich“ bezeichnet. Er habe eine Affinität zu tötungsnahen Handlungen und zu Feuer, seine Steuerungsfähigkeit sei zur Tatzeit aber nicht erheblich eingeschränkt gewesen.

veröffentlicht am 26.11.2020 um 10:28 Uhr

Ulrich Behmann

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Der junge Mann habe „eine ausgeprägte Rückfallneigung und ausgeprägte psychopathische Anteile“. Der Psychiater geht davon aus, dass bei dem Mann eine „schwere seelische Abartigkeit“ vorliegt. Derzeit (10.20 Uhr) wird der Sachverständige vom Landgericht Hannover befragt. Mit einem angespitzten Kugelschreiber soll der Angeklagte versucht haben, einen wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern verurteilten Mitgefangenen zu töten. Ebenfalls auf der Anklagebank: ein verurteilter Mörder, der Dennis M. gesagt haben soll, wer den Tod verdiene. Das Gericht könnte noch am Donnerstag das Urteil sprechen.



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