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Den Männern drohen Strafen – aber das stört sie offenbar nicht

Polizisten stoppen unbelehrbare Brüder

HAMELN. Diese Männer sind ganz offensichtlich unbelehrbar – was ihnen Polizeibeamte sagen und dass ihnen Strafen drohen, interessiert sie offenbar nicht die Bohne. Immer wieder sind die Führerscheinlosen auf den Straßen von Hameln mit einem Wagen unterwegs. Der Halter duldet, dass sein Bruder Auto fährt. Polizisten stoppten das Duo am Mittwoch zum wiederholten Mal.

veröffentlicht am 18.10.2018 um 12:21 Uhr
aktualisiert am 18.10.2018 um 19:10 Uhr

Ulrich Behmann

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Chefreporter zur Autorenseite

Gegen 13.15 Uhr waren die Beamten während einer Streifenfahrt auf einen mit zwei Personen besetzten 5er BMW aufmerksam geworden. Der Fahrer – ein alter Bekannter – war auf der Zehnthofstraße in Richtung Sudetenstraße unterwegs. Die Beamten stoppten den Wagen und kontrollierten die Insassen. Der 21 Jahre alte Fahrer habe falsche Personalien angegeben, sagte Oberkommissarin Stephanie Heineking-Kutschera – und erklärt: „Das ist eine Ordnungswidrigkeit, die nun zu der Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis noch hinzukommt.“ Bei dem Beifahrer handelte es sich um den 24 Jahre alten Halter des BMW. „Der Hamelner duldete die Fahrt seines Bruders, obwohl er wusste, dass dieser nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Das Dulden einer solchen Straftat ist ebenfalls strafbar.“ Der 24-Jährige erhielt deshalb ebenfalls eine Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Während der Kontrolle entdeckten die Polizeibeamten noch ein sogenanntes „Rambo-Messer“, das griffbereit neben dem Fahrersitz lag. „Aufgrund seiner Beschaffenheit stellt das Führen eines solchen Messers eine Ordnungswidrigkeit dar, für die sich der 21-Jährige verantworten muss“, sagt die Oberkommissarin.

Die Polizisten untersagten den Männern die Weiterfahrt und stellten den Zündschlüssel sicher.



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