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Europaweite Aktion

Polizei kontrolliert Lkws: Viele Fahrer zu lange am Steuer

WESERBERGLAND. Bei Verkehrskontrollen sind am Donnerstag europaweit Lastkraftwagen kontrolliert worden, auch im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden. Wie die Beamten mitteilen, hatten die meisten Verstöße damit zu tun, dass Fahrer die Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten haben.

veröffentlicht am 02.03.2018 um 13:44 Uhr
aktualisiert am 02.03.2018 um 14:20 Uhr

Symbolbild: Pixabay

Insgesamt sind 110 Lastkraftwagen kontrolliert worden, teilt die Polizei mit. Dabei seien 46 Fahrzeuge beanstandet worden, darunter auch zwei Gefahrguttransporte. Den größten Anteil der Verstöße lagen den Angaben zufolge im Bereich Fahrpersonalrecht, das heißt es wurden von den Fahrern die Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten, die vorgeschriebenen Kontrollgeräte wurden nicht vorschriftsmäßig bedient oder die Arbeitsnachweise nicht ordnungsgemäß geführt.

Bei der allgemeinen Überwachung seien 33 Verstöße festgestellt worden, darunter 18 Geschwindigkeitsverstöße. Drei Fahrzeuge seien überladen gewesen. Weitere Beanstandungen habe es im Bereich der Ladungs- und Insassensicherung gegeben. In sechs Fällen (darunter ein Gefahrguttransporter) musste die Weiterfahrt untersagt werden.

In gravierenden Fällen wurden Bußgeldverfahren eingeleitet. Kleinere Verstöße sind durch gebührenpflichtige Verwarnungen geahndet worden. Einige Fahrer mussten vor Ort eine Sicherheitsleistung hinterlegen, da sie keinen festen Wohnsitz in Deutschland hatten und durch die hinterlegte Kaution das weitere Verfahren gesichert wird.

Die mobilen und stationären Kontrollen fanden im Rahmen des europaweiten Polizei-Netzwerks „TISPOL“ (Traffic Information System Police) statt und wurden an verschieden Standorten durchgeführt. Unterstützung bekam die Polizeiinspektion dabei von Mitarbeitern des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG).



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