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Es ist der vermisste Mann aus Bad Münder

Pärchen findet Leiche am Hohenstein

ZERSEN. Es ist traurige Gewissheit: Der seit mehreren Tagen vermisste Mann aus Bad Münder ist tot. Die Leiche des 52-Jährigen wurde am Freitagmittag im unwegsamen Gelände in der Nähe der Blutbach-Quelle gefunden.

veröffentlicht am 26.01.2018 um 17:02 Uhr
aktualisiert am 26.01.2018 um 18:40 Uhr

In diesem unzugänglichen Waldstück in der Nähe des Blutbachtals wurde der Tote entdeckt. Foto: Polizei
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Ein Pärchen aus Salzgitter war mit seinem Hund oberhalb des sogenannten Totentals unterwegs, um die Aussicht im Bereich der Klippen zu genießen. Dabei entdeckte die Ausflüglerin den leblosen Körper. Ein Notarzt stellte den Tod des Mannes fest. Ein Polizeibeamter identifizierte den Münderaner. Er habe ihn persönlich gekannt, hieß es. Der Fundort liegt nördlich von Zersen an einem steilen Hang. Rettungskräfte und Ermittler der Tatort-Gruppe konnten ihn nur zu Fuß erreichen. Die Beamten führten umgehend eine Leichenschau durch. Dabei wurden Verletzungen entdeckt, die zu einem Sturz passen würden. „Die Umstände, die zum Tod des 52-Jährigen geführt haben, sind bislang ungeklärt“, sagte Hauptkommissar Jens Petersen.

Gegen 15 Uhr wurden die Feuerwehren Langenfeld und Hessisch Oldendorf alarmiert. Wie schon am Vortag setzte Einsatzleiter Kay Schönfelder auch Spezialisten für Absturzsicherung ein. Die Freiwilligen mussten den Toten – zeitweise gesichert an Seilen – etwa 700 Meter weit bergab tragen. Die Staatsanwaltschaft Hannover wird am Montag entscheiden, ob eine Obduktion durchgeführt wird.

Angehörige hatten den Mann am Dienstagabend als vermisst gemeldet. Nachdem am Mittwochmittag das Auto des 52-Jährigen auf dem Parkplatz „Baxmann-Baude“ entdeckt wurde, war nach ihm am Hohenstein mit Hubschrauber und Rettungshunden gesucht worden. Auch Polizisten und Feuerwehrleute hielten nach ihm Ausschau.

Foto: ube
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Retter bergen den Leichnam. Foto: ube
  • Retter bergen den Leichnam. Foto: ube
Einsatzbesprechung der Rettungskräfte. Foto: ube
  • Einsatzbesprechung der Rettungskräfte. Foto: ube

Am Freitag setzte die Polizeiinspektion einen Mantrailer (Personenspürhund) aus Hannover ein.

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