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Ofen im eisigen Hochsommer angezündet - Feuerwehr rückt aus

HAMELN. Eine Seniorin hatte in ihrer Wohnung in der Pyrmonter Straße aufgrund der Kälte ihren Ofen angezündet. Funken, die aus dem Schornstein flogen, veranlassten einen Autofahrer die Feuerwehr zu alarmieren. Diese stellte jedoch fest, dass die Seniorin lediglich Papier angezündet hatte.

veröffentlicht am 11.08.2016 um 15:44 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:03 Uhr

Ulrich Behmann

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Chefreporter zur Autorenseite

HAMELN. War das ein eisiger August-Morgen: In Hilligsfeld wurden gegen 6 Uhr nur 2 Grad Celsius gemessen; am Vorabend fielen in Klein Berkel Hagelkörner vom Himmel. Kein Wunder, dass einer Seniorin am Donnerstagvormittag kalt war. In ihrer Wohnung an der Pyrmonter Straße zündete sie gegen 10.20 Uhr einen Ofen an. Ein Autofahrer sah eigenen Angaben zufolge Funken aus dem Schornstein eines Hauses fliegen und Rauchschwaden aufsteigen. Er wählte den Notruf 112. Der Leitstellen-Disponent ging davon aus, dass sich im Schlot eine Rußschicht entzündet hatte. Solche Feuer sind extrem heiß und gefährlich. Durch Hitze können sich zu, Beispiel Risse in den Wänden bilden und giftige Brandgase in Zimmer strömen. Aber auch Funkenflug stellt ein Problem dar. Ehren- und hauptamtliche Feuerwehrleute rückten mit fünf Rettungs- und Löschfahrzeugen aus. Brandamtmann Eugen Steiger erkundete die Lage. Danach stand fest: Die Hamelnerin hatte lediglich Papier angezündet.



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