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Alarm im Schwesternwohnheim – Rauchmelder verhindert Schlimmeres

Nächtliches Feuer – Bewohner in Klinik gebracht

BAD PYRMONT. Die Freiwilligen der Feuerwehr Bad Pyrmont sind am frühen Donnerstagmorgen um 2.36 Uhr zum Schwesternwohnheim an der Berliner Straße gerufen worden. Die Alarmmeldung ließ Schlimmstes befürchten – sie lautete: „Feuer! Menschenleben in Gefahr!“

veröffentlicht am 13.09.2018 um 18:26 Uhr

Feuerwehreinsatz an der Berliner Straße. Mit einem Hochleistungslüfter werden giftige Brandgase ins Freie gedrückt. Foto: Feuerwehr
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Bewohner hatten das Piepen eines Rauchmelders gehört und den Notruf 112 gewählt. Es war ihnen nicht gelungen, den Mann, der in dem Apartment wohnt, zu wecken. Alles Klopfen und Rufen half nichts. Polizisten trafen vor der Feuerwehr am Einsatzort ein – ihnen gelang es, den Schläfer zu wecken. Er wurde ins Freie geführt; Notfallsanitäter des Roten Kreuzes kümmerten sich um den 28-Jährigen, brachten den Mann vorsorglich ins Krankenhaus. Es bestand der Verdacht, dass er sich eine Rauchgasvergiftung zugezogen hatte.

Die Feuerwehr rückte mit vier Lösch- und Einsatzfahrzeugen an. Die Wohnung sei verraucht gewesen, sagte Feuerwehr-Sprecher Jan Bolte. Ein Trupp, der sich mit schwerem Atemschutz ausgerüstet hatte, entdeckte rasch den Grund für die Verqualmung. „Auf dem Elektroherd war Essen in einem Topf angebrannt“, erzählt Stadtbrandmeister Maik Gödeke. Mit einem speziellen Hochleistungslüfter drückten Feuerwehrleute die giftigen Brandgase aus dem Apartment. In diesem Jahr sind die ehrenamtlichen Brandschützer bereits mehr als 170-mal zu Brand- und Hilfeleistungseinsätzen ausgerückt.



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