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Einbrecher steigt in Haus ein, während Bewohnerin Fernsehen schaut

Nächtliche Fahndung aus der Luft

HAMELN. Mit einem Hubschrauber und mehreren Streifenwagen hat die Polizei in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Hameln nach einem dreisten Einbrecher gefahndet. Der Täter war am Brösselweg in den Bungalow einer Seniorin eingestiegen, obwohl die 89-Jährige daheim war und gerade im Wohnzimmer Fernsehen schaute. Nach Angaben von Hauptkommissar Jörn Schedlitzki erbeutete der Dieb Goldschmuck im Wert von mehreren Tausend Euro.

veröffentlicht am 08.06.2018 um 10:55 Uhr
aktualisiert am 08.06.2018 um 13:20 Uhr

Polizeihubschrauber „Phönix“ im Nacheinsatz – die Maschine ist mit einer Wärmebildkamera und einem starken Suchscheinwerfer ausgerüstet. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Als die Frau gegen 23.40 Uhr zu Bett gehen wollte, bemerkte sie, dass das Schlafzimmerfenster aufgedrückt worden war und sie ungebetenen Besuch gehabt hatte. Sofort rief sie ihre Tochter an, die nach dem Gespräch umgehend die Polizei informierte. Eine Fahndung, an der alle verfügbaren Einheiten teilnahmen, wurde eingeleitet. Die Besatzung von „Phönix“, der in Langenhagen aufgestiegen war, kreiste nach Mitternacht über dem Schöt. Die Suche nach dem Täter verlief jedoch ohne Erfolg – er war bereits über alle Berge.
Ermittler der Tatort-Gruppe hätten bei der Spurensicherung festgestellt, „dass der Einbrecher ein auf Kipp stehendes Fenster geöffnet hat“, sagte Schedlitzki auf Anfrage der Dewezet. Der Täter habe mehrere Zimmer durchsucht und in einer Kommode einen Schmuckkassette gefunden. Mit seiner Beute kletterte der Einbrecher beim Verlassen des Hauses aus dem Fenster, das er kurz zuvor aufgedrückt hatte.
Unbekannt ist, wann genau der Unbekannte in das Schlafzimmer eingestiegen ist. Die 89-Jährige hat sich zwischen 21 Uhr und 23.30 Uhr in ihrem Wohnzimmer aufgehalten und offenbar keine verdächtigen Geräusche gehört.
Die Ermittler des für Einbruch und Raub zuständigen 2. Fachkommissariats des Zentralen Kriminaldienstes (ZKD) suchen Zeugen. Wer am Donnerstagabend am Schöt verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit dem ZKD unter 05151/933-222 in Verbindung zu setzen.



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