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Ist der Junge bei Rot auf die Straße gegangen?

Nach Unfall in Hameln: Kind auf dem Weg der Besserung

HAMELN. Der elfjährige Junge, der am Dienstagnachmittag vor einer Woche am Berliner Platz von einem Auto erfasst wurde (wir berichteten), ist auf dem Weg der Besserung. Das erfuhr die Dewezet aus Polizeikreisen. Das Kind werde nicht mehr auf einer Intensivstation behandelt. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar.

veröffentlicht am 16.04.2018 um 12:49 Uhr

Dienstag, 10. April: Rettungshubschrauber „Christoph 4“ landet am Berliner Platz, unweit der Stelle, an der das Kind von einem Auto erfasst wurde. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Es bestehe keine Lebensgefahr, hieß es am Montag. Offenbar haben sich die Verletzungen als nicht so schwer herausgestellt, wie anfangs befürchtet.

Der Unfallhergang ist noch nicht abschließend geklärt. Ermittler des für Verkehrsdelikte zuständigen Fachkommissariats 7 (FK 7) des Zentralen Kriminaldienstes haben noch nicht alle Zeugen vernommen. Es liegt noch viel Arbeit vor den Beamten. Zum jetzigen Zeitpunkt geht das FK 7 dem Verdacht nach, dass der Schüler die Fußgängerfurt an der Kreuzstraße bei Rot überqueren wollte und dabei nicht auf den fließenden Verkehr geachtet hat. Offenbar ist der Junge im Bereich der Fußgängerampel vom Fitnessstudio kommend in Richtung Innenstadt auf die Fahrbahn gegangen. Der Autofahrer (22) soll von der Bundesstraße nach links auf den Berliner Platz abgebogen und über die Deisterstraße in Richtung Kreuzstraße gefahren sein. Der Škoda Fabia erfasste das Kind. Der junge Mann soll bei Grün gefahren sein. Das ist der derzeitige Ermittlungsstand. Dennoch wird dem Coppenbrügger der Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung gemacht. Er stand nach dem Unfall unter Schock, wurde von einem Notfallseelsorger betreut.

Der Unfall hatte einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Mehrere Straßen wurden während des Feierabendverkehrs gesperrt, damit der Hubschrauber „Christoph 4“ am Berliner Platz landen konnte.



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