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Nach Überfall: Hamelnerin in Bielefeld vor Gericht

Hameln. Vor dem Landgericht in Bielefeld hat der Prozess gegen eine 29 Jahre alte Hamelnerin und ihren Ex-Freund begonnen. Den beiden wird vorgeworfen, im Dezember 2014 einen Überfall begangen und danach das Auto ihres Opfers gestohlen zu haben. Die Angeklagte hat eingeräumt, den Geschädigten in einen Hinterhalt gelockt zu haben.

veröffentlicht am 18.03.2016 um 20:32 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

Am Bielefelder Landgericht hat der Prozess gegen Hannah B. (alle Namen geändert) aus Hameln begonnen. Die 29-jährige soll im Dezember 2014 mit ihrem damaligen Freund, der mit ihr auf der Anklagebank sitzt, den 26jährigen Martin S. an einem abgelegenen Ort überfallen haben wobei der Mitangeklagte mit einer Wollmütze maskiert und einer Eisenstange bewaffnet war. Hannah B. und ihr Freund, so sieht es die Staatsanwaltschaft, hatten dann, nachdem S. den Überfall realisierte und die Flucht ergriff, dessen Auto gestohlen.
 In einer zweiten Anklage wirft die Anklage der gebürtigen Hamelnerin vor, im Februar vergangenen Jahres aus einer Psychotherapeutischen Praxis ein Handy gestohlen zu haben. Als die Zeugin Sabine W. die Angeklagte beim Fluchtversuch festhalten wollte, setzte diese sich so heftig zur Wehr, dass sich W. im Anschluss im Krankenhaus behandeln lassen musste. Während sich also Hannah B. wegen dieser zwei Tatbestände vor Gericht verantworten muss, gibt es zwölf Anklageschriften gegen ihren damaligen Freund, unter anderem wegen des Überfalls und zahlreicher anderer Delikte.
 Hannah B. räumte in einer ersten Einlassung, die durch ihren Verteidiger verlesen wurde, ein, den Geschädigten in einen Hinterhalt gelockt zu haben, um ihm entweder Geld oder Betäubungsmittel zu klauen. Als Grund gab sie an, von Martin S. bei einem Drogenkauf über den Tisch gezogen worden zu sein. „Er hat mir gestrecktes Kokain verkauft“ so ihre Aussage. Der Prozess wird am Montag, 21. März, fortgesetzt.



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