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Wurde Sie mit einem Messer getötet?

Motiv für Bluttat von Grohnde weiter unklar

GROHNDE. Nach dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau in Grohnde ist das Motiv weiter unklar. Der 23-jährige Verdächtige habe zwar ein Geständnis abgelegt, sagte eine Polizeisprecherin am Montag. Der Hintergrund des Gewaltverbrechens an der 25-Jährigen sei aber nicht wirklich erhellt worden. Sicher sei nur, dass sich beide relativ gut gekannt haben.

veröffentlicht am 13.05.2019 um 15:38 Uhr
aktualisiert am 13.05.2019 um 16:30 Uhr

Drei Tage nach der schrecklichen Tat, bei der eine junge Grohnderin gewaltsam ums Leben kam, ist die Anteilnahme im Dorf an der Weser weiterhin ungebrochen. Trauernde haben am Tatort Kerzen aufgestellt und Blumen abgelegt. Die 25-Jährige war am Freitagabend in einer Hütte auf dem Sportplatz getötet worden. Der mutmaßliche Täter wurde am Samstag von der Polizei festgenommen (wir berichteten). Ein Richter am Amtsgericht Hameln erließ Haftbefehl gegen den 23-Jährigen.

Das Motiv für die Bluttat ist weiter unklar. Der aus dem Weserbergland stammende Tatverdächtige hatte nach Angaben der Polizei zwar ein Geständnis abgelegt, jedoch sei der Hintergrund des Gewaltverbrechens an der 25-Jährigen nicht wirklich erhellt worden. Die Ermittlungen hierzu laufen weiter, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hannover.

Ein Anwohner hatte die Leiche der 25-Jährigen am Samstagmorgen in einer Hütte am Sportplatz im Ortsteil Grohnde entdeckt. Der Verdächtige wurde noch am Wochenende festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt. Er sitzt seither wegen Totschlagsverdacht in Untersuchungshaft. Die Obduktion hatte ergeben, dass die 25-Jährige durch Gewalt gegen den Hals gestorben war.

Täter und Opfer sollen sich gut gekannt haben. „ Wir haben keine Anhaltspunkte darauf, dass sich die Tat abgezeichnet hat“, hieß es von der Staatsanwaltschaft. Zu einer möglichen Tatwaffe machte der Sprecher keine Angaben. Am Sonntagnachmittag hatten Feuerwehrtaucher in der Weser nach einer Waffe gesucht, die nach Polizeiangaben im Zusammenhang mit der Tat stehen könne. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) soll es sich um ein Messer gehandelt haben.



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