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Mord in Lauenau: Angeklagter beschuldigt Geliebte

Lauenau/Bückeburg (dpa). Der wegen des Mordes an seiner Ehefrau angeklagte Handwerksmeister aus Lauenau hat seine Geliebte der Tat bezichtigt. Zum Auftakt des Indizienprozesses am Landgericht Bückeburg ließ der 45-Jährige am Montag von seinem Verteidiger erklären, er habe den ihm zur Last gelegten Mord nicht begangen.

veröffentlicht am 14.03.2016 um 15:22 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft hat der Mann seine 42 Jahre alte Ehefrau im vergangenen Mai in Lauenau (Landkreis Schaumburg) erschlagen, um mit der Geliebten ein neues Leben zu beginnen. Mit einer Zaunlatte soll er seiner Frau zur Mittagszeit im Hausflur den Schädel zertrümmert und sie anschließend mit einer Mülltüte über dem Kopf erstickt haben.

Der Angeklagte schilderte, dass er in der Ehe immer wieder Liebschaften gehabt und auch Bordelle besucht habe. Mit seiner Geliebten, die er in einem Massagesalon kennenlernte, habe sich eine Dreier-Beziehung eingestellt, gegen die seine Frau nicht protestiert habe. Schließlich habe er der Geliebten Aushilfstätigkeiten in seiner Firma gegeben und sie auch zu Kundenbesuchen und Messen mitgenommen. Zu der Tat kam es einen Tag vor dem achten Geburtstag der Tochter des Ehepaars, die der Mann nach Überzeugung der Ermittler unmittelbar nach dem Geschehen von der Schule abgeholt und zum Eissalon mitgenommen hat. Am kommenden Prozesstag soll die Geliebte als Zeugin befragt werden.



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