weather-image
Mehr als 250 Freiwillige im Einsatz / Ministerin dankt Helfern

Moorbrand - Weserbergland hilft im Emsland

MEPPEN/HAMELN. Das Weserbergland hilft im Emsland - Einheiten der heimischen Feuerwehr (Kreisfeuerwehr-Breitschaft Ost) und des Technischen Hilfswerks Hameln sind im Raum Meppen im Einsatz, um gemeinsam mit mehr als 1200 anderen Helfern den riesigen Moorbrand zu bekämpfen.

veröffentlicht am 22.09.2018 um 11:42 Uhr
aktualisiert am 22.09.2018 um 14:00 Uhr

Pumpen Wasser ins Moor - THW-Helfer, die von Hamelner Spezialisten logistisch unterstützt werden, bekämpfen den Moorbrand. Foto: leo
Ulrich Behmann

Autor

Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

In der Nacht sind Feuerwehrkräfte aus Hameln-Pyrmont mit 30 Fahrzeugen ausgerückt. Die Freiwilligen hatten eigentlich im Landkreis Holzminden üben wollen. Am Vormittag traf Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) im Katastrophengebiet ein. Gemeinsam mit Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und seinem Stellvertreter Bernd Althusmann (CDU) sowie weiteren Bundes- und Landtagsabgeordneten machte sie sich ein Bild von der Lage. Die Ministerin dankte einigen Helfern - darunter auch dem THW-Logistiker Tobias Bleibaum aus Hameln - mit Handschlag. Die Dewezet begleitet die Verteidigungsministerin im Sperrgebiet. Erstmals hat die Wehrtechnische Dienststelle für Waffen und Munition (WTD 91) ihr für die Öffentlichkeit abgeriegeltes Gelände und Testgebiet für Journalisten geöffnet. Unsere Zeitung wird am Montag ausführlich über den Großeinsatz der heimischen Kräfte berichten. Die Kreisfeuerwehr-Bereitschaft Ost, zu der Einheiten aus Emmerthal, Coppenbrügge, Salzhemmendorf und Bad Münder gehören, und die Kreisfeuerwehr-Bereitschaft Nord aus Schaumburg sollen ein Übergreifen des unterirdisch schwelenden Brandes auf Waldgebiete verhindern. „Die KFB Ost übernimmt Wasser aus einem 70000-Liter-Bunker vom THW und schützt ein Waldgebiet vor dem Wiederaufflammen“, sagt Kreisfeuerwehr-Sprecher Jörg Grabandt aus Hameln. Teile der gemeinsamen Einsatzhundertschaft der Polizeiinspektionen Hameln-Pyrmont/Holzminden und Schaumburg/Nienburg sowie die Kreisfeuerwehr-Bereitschaft Nord aus Schaumburg waren am Freitag ins Emsland geschickt worden. Für alle fünf Einsatzzüge des DRK-Kreisverbandes Hameln-Pyrmont ist zudem Voralarm ausgelöst worden. Zwei große Bundeswehr-Löschhubschrauber und sogenannte Spezialpioniere sind eingetroffen. Am Nachmittag wird ein Tornado-Kampfflugzeug das Gebiet überfliegen und Tiefenaufnahmen machen.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bedankt sich bei THW-Helfer Tobias Bleibaum aus Hameln. Foto: ube
  • Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bedankt sich bei THW-Helfer Tobias Bleibaum aus Hameln. Foto: ube
Feuerwehrleute aus Schaumburg im Einsatz. Foto: ube
  • Feuerwehrleute aus Schaumburg im Einsatz. Foto: ube


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt