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Nachbarn brechen Tür auf

Mieter in Gefahr – Sirenenalarm

EMMERN. 50 Feuerwehrkameraden sind am frühen Morgen des 1. Advent zu einem Brandeinsatz nach Emmern gerufen worden. In einem Haus am Sonnenweg roch es nach Feuer, zudem piepten Rauchmelder. Ersthelfer fanden den 30-Jährigen Bewohner in der Stube. Er war offenbar beim Kochen eingeschlafen. Die Zimmer waren verqualmt,

veröffentlicht am 03.12.2017 um 18:13 Uhr

Der Trupp legte schon während der Fahrt Atemschutz an. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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EMMERN. 50 Freiwillige der Feuerwehren Emmern, Kirchohsen, Grohnde und Lüntorf und der Rettungsdienst der DRK-Wache Emmerthal sind am frühen Morgen des 1. Advent zu einem Brandeinsatz nach Emmern gerufen worden. In Emmern und Grohnde heulten gegen 6.30 Uhr sogar die Sirenen. In einem Haus am Sonnenweg roch es nach Feuer, zudem piepten Rauchmelder. Nachbarn machten sich Sorgen, klingelten und klopften bei einem Mieter. Weil niemand öffnete, wurde die Wohnungstür aufgebrochen. Ersthelfer fanden den 30-Jährigen in der Stube. Er war offenbar beim Kochen eingeschlafen. Die Zimmer seien verqualmt gewesen, sagte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Kay Leinemann. Schon auf der Blaulicht-Fahrt zum Einsatzort hatte sich ein Trupp mit schwerem Atemschutz ausgerüstet. Zwei Kochplatten hätten geglüht. „Die Hitze war so groß, dass bereits die Arbeitsplatte in Mitleidenschaft gezogen wurde.“ Das Essen in den Töpfen sei verkohlt gewesen. Rettungsassistenten kümmerten sich um den laut Polizei alkoholisierten Mann. Er weigerte sich jedoch, mit ins Krankenhaus zu fahren. Polizeibeamte ließen ihn pusten.

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