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Zwischenfall vor Versammlung „Aktion für das Grundgesetz“ in Hameln

Maskenverweigerer attackiert Polizisten

HAMELN. Kurz vor Beginn der angemeldeten Versammlung „Aktion für das Grundgesetz“ ist es am Samstag in der Fußgängerzone von Hameln zu einem Zwischenfall gekommen - ein Polizeibeamter sei tätlich angegriffen und am Bein verletzt worden, teilte die Inspektion mit.

veröffentlicht am 23.01.2021 um 17:08 Uhr
aktualisiert am 25.01.2021 um 10:44 Uhr

Ulrich Behmann

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Chefreporter zur Autorenseite

Polizeibeamten sei „in Versammlungsnähe“ ein Mann aufgefallen, der keine Mund-Nasen-Bedeckung trug. In der Fußgängerzone besteht Maskenpflicht. Noch bevor der Mittfünfziger von den Polizisten darauf angesprochen werden konnte, habe er sich unter die Demonstranten gemischt, hieß es. Die Einsatzbeamten machten den Versammlungsleiter auf den Mann ohne Mund-Nasen-Bedeckung aufmerksam.
„Der Verantwortliche gab gegenüber den Beamten den Ausschluss der Person aus
der Versammlung bekannt und bat infolgedessen die Polizei um Unterstützung“, weil der zunächst Unbekannte die Maske partout nicht aufsetzen wollte. Ein Attest, das konnte der Mann allerdings nicht vorlegen. Die Beamten gingen zu dem Mann und verkündeten ihm, dass er aus der Versammlung ausgeschlossen wurde. , Bei einer sogenannten Identitätsfeststellung sollten die Personalien des Mannes festgestellt werden. Nach Angaben der Polizei schrie der Mann die Kommissare lautstark an - er habe sich geweigert, seinen Namen und seine Adresse preiszugeben, hieß es. Als der Mann zum Funkstreifenwagen gebracht werden sollte, leistete er erheblichen Widerstand. Er habe um sich geschlagen und in
Richtung der Beamten getreten, hieß es. Ein Kommissar wurde durch einen Tritt am Bein leicht verletzt.
Bei dem Mann handelt es sich um einen 55 Jahre alten Hamelner. Er wurde zur Durchführung „weiterer polizeilicher Maßnahmen“ zur Wache gebracht.
Die Versammlung sei friedlich verlaufen.



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