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26-Jähriger sehr schwer verletzt / ADAC fliegt ihn zu einer Spezialklinik

Mann wird aus Auto geschleudert

Wehrbergen. Ein 26 Jahre alter Autofahrer hat sich am Mittwochnachmittag bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 83 in der Nähe von Wehrbergen schwerste Verletzungen zugezogen. Vermutlich besteht Lebensgefahr. Der junge Mann aus Wunstorf war aus dem Wagen geschleudert worden, als sich sein Renault Clio überschlug.

veröffentlicht am 23.12.2015 um 16:40 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:55 Uhr

Der Renault Clio liegt auf dem Dach, der Fahrer wurde aus dem Wagen geschleudert. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Eine zufällig vorbeikommende Krankenschwester leistete Erste Hilfe. Ein fünfköpfiges Notarztteam der Hamelner Feuerwehr behandelte das Opfer längere Zeit – zunächst auf der Straße und dann im Rettungswagen. Frühzeitig hatte die Leitstelle einen Hubschrauber angefordert. Die infrage kommenden Maschinen in Niedersachsen konnten jedoch wegen der Dunkelheit nicht mehr fliegen. Der einzige nachtflugtaugliche Helikopter „Christoph Niedersachsen“ aus Langenhagen war gerade im Einsatz. Schließlich steuerte die in Greven auf dem Flugplatz Münster/Osnabrück stationierte fliegende Intensivstation des ADAC („Christoph Westfalen“) Hameln an. Die Feuerwehr brachte den Schwerverletzten zum ausgeleuchteten Landeplatz am Sana-Klinikum. Der 28-Jährige wurde kurz vor 18 Uhr zu einer Spezialklinik nach Bielefeld geflogen.
Der Unfall hatte sich bereits gegen 16.15 Uhr ereignet. Der Renault-Fahrer war mit dem im Landkreis Schaumburg zugelassenen Kleinwagen von Hameln in Richtung Hessisch Oldendorf unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache geriet das Auto nach rechts von der Straße ab und überschlug sich. Es blieb mitten auf der Straße auf dem Dach liegen. Der Fahrer lag neben dem Wagen. Bei der Leitstelle gingen drei Notrufe ein. Da ein Anrufer gemeldet hatte, zwei Personen seien verletzt worden, leuchtete die Feuerwehr den Unfallort aus. Helfer aus Hameln und Wehrbergen suchten die Gräben und die angrenzenden Felder ab. Mit einer Wärmebildkamera untersuchte eine Feuerwehrfrau die Sitze. Nur der Fahrersitz war warm. Der Mann muss also allein im Fahrzeug gesessen haben.
Es bestehe der Verdacht, dass der verunglückte Autofahrer alkoholisiert war, sagte ein Ermittler am Abend. Eine Richterin habe die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.
Die Bundesstraße war zwei Stunden voll gesperrt.

 

 

Rettungshubschrauber Christoph Westfalen ist vor dem Sana-Klinikum gelandet. Foto: ube
  • Rettungshubschrauber Christoph Westfalen ist vor dem Sana-Klinikum gelandet. Foto: ube


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